nach oben
Sommerlicher Amtswechsel: Ende Juli verabschiedete der Verein „miteinanderleben“ offiziell die langjährige Geschäftsführerin Katja Kreeb in ihr neues Amt als Sozial dezernentin des Enzkreises und begrüßte ihren Nachfolger Frank Kontermann (rechts). Der nahm die Geschäfte zum 1. Oktober auf, beendet die Tätigkeit aber nun zum Jahresende. Für Katja Kreeb ist „miteinanderleben“ ein wichtiger Ansprechpartner – besonders für die Betreuung der Flüchtlinge im Enzkreis.Foto: Seibel, Archiv
Sommerlicher Amtswechsel: Ende Juli verabschiedete der Verein „miteinanderleben“ offiziell die langjährige Geschäftsführerin Katja Kreeb in ihr neues Amt als Sozial dezernentin des Enzkreises und begrüßte ihren Nachfolger Frank Kontermann (rechts). Der nahm die Geschäfte zum 1. Oktober auf, beendet die Tätigkeit aber nun zum Jahresende. Für Katja Kreeb ist „miteinanderleben“ ein wichtiger Ansprechpartner – besonders für die Betreuung der Flüchtlinge im Enzkreis.Foto: Seibel, Archiv
24.07.2015

Verein miteinanderleben verabschiedet Geschäftsführerin Katja Kreeb – Nachfolger wird Frank Kontermann

Enzkreis. Stabwechsel beim Verein „miteinanderleben“: Gestern wurde Geschäftsführerin Katja Kreeb verabschiedet, die nach zwölf Jahren zu neuen Ufern aufbricht und Sozialdezernentin im Landratsamt wird. Gleichzeitig wurde vor Vertretern aus Politik, Kreis- und Stadtverwaltung ihr Nachfolger vorgestellt: Frank Kontermann aus Vaihingen/Enz übernimmt künftig die Geschäftsführung bei miteinanderleben – einer der größten Sozialträger der Region, der derzeit rund 260 Mitarbeiter beschäftigt.

Bei der Feier in der Kantine des Landratsamtes ging es stellenweise sehr emotional zu. So bekam Katja Kreeb feuchte Augen, als ihr der ganze Saal mit stehenden Ovationen für ihren Einsatz dankte. Sie betonte, dass ihr die Abschiedsrede nicht leichtfalle. „Die zwölf Jahre waren etwas Besonderes“, sagte die 44-Jährige. Und auch so mancher Weggefährte wurde sentimental, hatte Kreeb die Einrichtung doch von Anfang an begleitet und maßgeblichen Anteil an den stetig größer werdenden Aufgabenbereichen und der positiven Entwicklung.

Bruno Klopfer, der Vereinsvorsitzende von miteinanderleben, erinnerte an die Zeit, als Katja Kreeb im Jahr 2003 angefangen hatte. „Damals hat sie noch eigenhändig Löcher gebohrt und Vorhänge aufgehängt“, erzählte er. Seit damals, als der Verein neun Mitarbeiter hatte, ist der Aufgabenbereich und die Zahl der Angestellten stetig gestiegen. Ging es ursprünglich um Projekte für junge Menschen mit Behinderungen, wie der Kantine des Landratsamtes, kam schnell mehr dazu. Von den Häckselplätzen des Enzkreises bis zur Tiefgarage des Pforzheimer Hilda-Gymnasiums und Beratungs- und Betreuungsangeboten. Mittlerweile ist es das Thema Asyl, das zu den Hauptaufgaben von miteinanderleben gehört. Der Verein habe sich zu einer festen Größe im Enzkreis und in Pforzheim entwickelt, so Klopfer. „Das hat Katja Kreeb geschafft, mit viel Engagement und Fingerspitzengefühl.“ In ihre Fußstapfen tritt nun Frank Kontermann, der sich gegen 100 Mitbewerber durchgesetzt hat.

Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.