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Christoph Aly vom Regierungspräsidium Karlsruhe begleitet das Verfahren zum Naturschutzgebiet „Pfinzquellen“. Auch an anderer Stelle war er in der Region bereits aktiv, wie hier beim „Kalkofen“ in Mönsheim. Foto: Archiv, Marx
Christoph Aly vom Regierungspräsidium Karlsruhe begleitet das Verfahren zum Naturschutzgebiet „Pfinzquellen“. Auch an anderer Stelle war er in der Region bereits aktiv, wie hier beim „Kalkofen“ in Mönsheim. Foto: Archiv, Marx
28.12.2015

Verfahren für das Naturschutzgebiet „Pfinzquellen“ läuft

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat mit der Anhörung der Träger öffentlicher Belange jetzt das Verfahren zur Ausweisung des neuen geplanten Naturschutzgebietes mit der Bezeichnung „Pfinzquellen“ begonnen. Das Naturschutzgebiet liegt zwischen den Ortsteilen Ittersbach, Langenalb und Feldrennach der beiden Kommunen Karlsbad und Straubenhardt. Es umschließt den Norden des Ortsteils Pfinzweiler. 52 Träger öffentlicher Belange – Verwaltungen, Gemeinden, Naturschutzverbände, Berufsvertretungen der Forst- und Landwirtschaft sowie Versorgungsunternehmen – haben nun bis zum 18. Februar Zeit, ihre Anregungen und Bedenken vorzutragen.

Die Größe des Gebietes – ursprünglich waren aus einem 395 Hektar großen Suchraum 347 Hektar ausgewählt worden – wurde auf 290 Hektar reduziert. Begründet vorgetragene Änderungswünsche wurden berücksichtigt, Flächen mit geringerem naturschutzfachlichem Wert ausgeklammert. „2015 haben wir jeden Meter der Außengrenze noch einmal genau unter die Lupe genommen“, betont Christoph Aly, der das Verfahren im Regierungspräsidium führt. „Wir haben jede Einwendung so weit wie möglich berücksichtigt und uns bei jedem einzelnen Grundstück gefragt, warum wir ein Naturschutzgebiet vorschlagen“. Aus den Naturschutzsprechstunden wissen die verantwortlichen Referenten des Regierungspräsidiums Christoph Aly und Silke Schweitzer, dass oftmals weit größere Einschränkungen befürchtet werden, als die Verordnung tatsächlich auslöst. Nach der Auswertung und soweit wie möglichen Berücksichtigung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange wird die Planung in den Gemeinden offengelegt. Diese Offenlage wird in den Gemeindeblättern angekündigt. pm