Harry W
 

Verhandlungen nicht erfolgreich: Wörz-Streit gegen das Land geht weiter

Verhandlungen über höhere Entschädigungen waren nicht erfolgreich. Nun muss das Zivilgericht Karlsruhe doch entscheiden.

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Prozess: Harry Wörz kämpft für Entschädigung

Vier Wochen Zeit gab die Karlsruher Zivilrichterin Monika Gruber dem Land und Harry Wörz, nach dem Prozessauftakt im Streit um höhere Entschädigungen aufeinander zuzugehen. Jetzt ist klar: Die Verhandlung geht weiter. Auf Anfrage der PZ erklärte die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe, Wörz habe ein Angebot des Landes abgelehnt. „Mit einer sechsstelligen Summe sollten umfassend alle Forderungen geklärt werden“, so Jürgen Gremmelmaier, der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft.

Über den bewilligten Verdienstausfall von 156.000 Euro hinaus will Wörz zusätzlich 86.000 Euro erstreiten. Er verlangt auch einen Ausgleich für Einrichtungen aus seiner haftbedingt aufgelösten Wohnung (26.000 Euro). Zudem will er eine bessere Rentenregelung. Der nächste Gerichtstermin im Karlsruher Landgericht vor der Zivilkammer ist noch offen.