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Im Einsatz waren die Mitglieder des Höfener Gemeinderats am Samstagvormittag zusammen mit Bürgermeister Heiko Stieringer. Er hatte dazu eingeladen, gemeinsam mehr als 25 Stellen im Ort zu begutachten. Foto: Dast-Kunadt
Im Einsatz waren die Mitglieder des Höfener Gemeinderats am Samstagvormittag zusammen mit Bürgermeister Heiko Stieringer. Er hatte dazu eingeladen, gemeinsam mehr als 25 Stellen im Ort zu begutachten. Foto: Dast-Kunadt
20.01.2019

Verkehrsschau deckt Handlungsbedarf in Höfen auf

Eine lange Liste mit unterschiedlichsten Themen hat der Höfener Bürgermeister Heiko Stieringer am Samstagmorgen an die Gemeinderatsmitglieder auf dem Parkplatz neben dem Rathaus verteilt.

Danach fuhr die Gruppe auf zwei Feuerwehrfahrzeuge verteilt durch den Ort und befasste sich den Punkten, die die Gemeinde in den kommenden Monaten und Jahren beschäftigen werden. Darunter etwa die Höfener Brücken, die an mehreren Stellen im Ort über die Enz führen.

„Wir müssen jetzt ein Brückensanierungskonzept auf die Beine stellen“, erläuterte Stieringer an der maroden Brücke am Sägmühleweg. Denn nicht nur diese Brücke weist ihm zufolge marode Stellen auf. Auch die erst vor rund sechs Jahren sanierte Brücke am Rathaus hat erste Risse an den Längsträgern. Hinzu kommt, dass das Land offenbar ein Brückenförderungsprogramm für die kommenden acht Jahre plant, mit dessen Hilfe bis zu 50 Prozent der Sanierungskosten übernommen werden könnten.

Auch angeschaut haben sich Gemeinderat und Verwaltung den Platz, auf dem die neue Mehrzweckhalle entstehen soll. Der Baustart steht unmittelbar bevor, schon in der letzten Januarwoche könnten bereits die Bagger rollen. Vom Tisch sind die vom Gemeinderat angedachten stationären Blitzer an der Hindenburgstraße bei der Aral-Tankstelle, beim Modellbau Dietz sowie am Abzweig ins Industriegebiet Gräfenau. „Im Prinzip hat uns das Landratsamt davon abgeraten“, berichtete Stieringer. Die Anlagen kosten 35 000 Euro Plus Zusatzkosten für Installation und Betrieb. Ein Großteil dieser Kosten müsse die Gemeinde selbst tragen. Gleichzeitig sei ein Abnutzungseffekt bei den stationären Blitzern zu beobachten. „Viele tauchen verbotenerweise auf Navigationsgeräten auf und warnen die Autofahrer“, so der Bürgermeister weiter.

Wie die Planung zur Entschärfung der Verkehrssituation statt dessen aussieht und welche Themen Gemeinderat und Verwaltung bei ihrer Tour durch den Ort noch bearbeitet haben, lesen Sie in der Pforzheimer Zeitung, Ausgabe Nordschwarzwald, am Dienstag.