nach oben
ENGELSBRAND. Dem Piloten, der am 10. Mai dieses Jahres am Steuer eines Polizeihubschraubers im Wald bei Engelsbrand abgestürzt ist, könnte demnächst ein Strafbefehl ins Haus flattern. Diese Möglichkeit deutete Leitender Oberstaatsanwalt Christoph Reichert © Seibel
28.12.2011

Verunglücktem Hubschrauber-Piloten droht eine Geldstrafe

ENGELSBRAND. Dem Piloten, der am 10. Mai dieses Jahres am Steuer eines Polizeihubschraubers im Wald bei Engelsbrand abgestürzt ist, könnte demnächst ein Strafbefehl ins Haus flattern. Diese Möglichkeit deutete Leitender Oberstaatsanwalt Christoph Reichert gegenüber der PZ an.

„Vermutlich können wir ein gerichtliches Verfahren vermeiden“, sagte der Chef der Pforzheimer Ermittlungsbehörde. Das Sachverständigengutachten lasse darauf schließen, „dass wohl nur ein geringer Flugfehler des Piloten vorgelegen hat.“ Deshalb komme der 35-jährige Pilot wahrscheinlich mit der Auflage, Geld zu überweisen, davon. Allerdings, so schränkte Reichert ein, erwarte er in den nächsten Tagen den Abschlussbericht der Polizei, so dass er sich erst dann eine endgülltige Meinung bilden könne.

An Bord der Maschine waren außerdem noch ein Co-Pilot (35) und eine Beamtin mit einer Wärmebildkamera (44). Alle drei Polizisten suchten im Mai nach einer vermissten 77-jährigen Frau.kn

Leserkommentare (0)