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17.05.2019

Verwaltungsverband spricht sich für neue Computer aus

Eisingen/Kämpfelbach/Königsbach-Stein. Die Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbandes Kämpfelbachtal tagte unter dem Vorsitz von Eisingens Bürgermeister Thomas Karst. Im Mittelpunkt der Tagesordnung stand die Verabschiedung des Haushaltsplanes. Der Verband ist quasi die Kämmerei für seine Mitgliedsgemeinden Eisingen, Kämpfelbach und Königsbach-Stein mit zusammen rund 21 000 Einwohnern.

Er erhebt für sie die Steuern und Gebühren, erledigt die Kassen- und Rechnungsgeschäfte und regelt die Bezahlung der Mitarbeiter der Verbandsgemeinden. Die Flächennutzungsplanung gehört ebenfalls in seinen Zuständigkeitsbereich. Außerdem organisiert der Verband die Geschäftsführung des Abwasserverbandes Kämpfelbachtal und Teile der Verwaltungsaufgaben für den Schulverband Westlicher Enzkreis.

Wie Verbandsgeschäftsführer Kevin Jost berichtet, sieht der Ergebnishaushalt ordentliche Aufwendungen in Höhe von 1,23 Millionen Euro vor, im Vorjahr waren es 1,17 Millionen Euro. Die Personalausgaben in Höhe von 927 000 Euro haben daran den größten Anteil. Für Sach- und Dienstleistungen sind rund 220 000 Euro eingeplant. Hier werden unter anderem die 17 Einzelplatz-Personal-Computer sowie das Server-System modernisiert. Die ordentlichen Erträge weisen im Gesamtergebnishaushalt dieselbe Höhe wie der Aufwand aus, denn der Verband deckt seine Kosten durch Umlagen. Entsprechend ihrer Einwohnerzahl leisten die Gemeinden eine Verwaltungskostenumlage in Höhe von 1,08 Millionen Euro, der Abwasserverband Kämpfelbachtal erstattet 109 000 Euro und auf den Schulverband Westlicher Enzkreis entfällt ein Kostenbeitrag von 31 000 Euro. Mit der Erneuerung der PC-Anlage wurde die Firma Klinke & Stroh GmbH in Neulingen beauftragt.