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20.11.2015

Viel Geld für mehr Raum im geplanten Remchinger Rathaus-Neubau

Remchingen. Etwas mehr als 13,8 Millionen Euro: Mit dieser Summe muss Remchingen für das geplante Rathaus laut den von der Gemeinde beauftragten Architekten nach derzeitigem Stand rechnen. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats legten die Büros Steimle, Guggenberger und Ott sowie Jetter ihre Kostenzusammenstellung vor. Zusätzlich gab Remchingens Kämmerer Gerd Kunzmann einen Einblick in die geplante Finanzierung des vorgesehenen Verwaltungsbaus an der Kulturhalle.

Mit der nun vorgelegten Rechnung befinde man sich zwischen einer Kostenschätzung und einer Kostenberechnung, sagte Götz Guggenberger in der Ratssitzung. Der Architekt sprach von einer „vertieften Kostenschätzung“. Laut der im Bauwesen gängigen Din-Norm 276 befindet man sich damit zwischen der zweiten und dritten Stufe von insgesamt fünf nötigen Kostenermittlungen. Am Ende, wenn der Bau abgeschlossen ist, steht mit der Kostenfeststellung die tatsächliche Summe auf dem Papier.

Bei einer Kostenschätzung sind laut mehreren Experten Toleranzrahmen von 30 Prozent nach unten, wie nach oben durchaus angemessen. Mit den heutigen Berechnungsmethoden ließen sich jedoch Genauigkeiten zwischen zehn und 15 Prozent erreichen. „Wir rechnen so, dass wir am Ende auf die vorgestellte Summe kommen“, sagte Guggenberger auf Nachfrage dazu. Die nun vorgelegte Kostenzusammenstellung sei wesentlich detaillierter als eine reine Kostenschätzung.

Allgemein setzen sich die Kosten wie folgt zusammen.

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