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Legten bei der Gedenkstunde zum Volkstrauertag am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder: Pastoralreferent Karl-Werner Binder (von links), Horst Vahsen, Vorsitzender des VDK, und Schömbergs Bürgermeister Matthias Leyn. Foto: Eschwey
Legten bei der Gedenkstunde zum Volkstrauertag am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder: Pastoralreferent Karl-Werner Binder (von links), Horst Vahsen, Vorsitzender des VDK, und Schömbergs Bürgermeister Matthias Leyn. Foto: Eschwey
15.11.2015

Vielerorts Gedenkfeiern zum Volkstrauertag – Schömberger Redner verurteilen Gewalttaten

Schömberg/Enzkreis. Lehren aus der Vergangenheit ziehen, die Herausforderungen der Gegenwart annehmen und voll Zuversicht in die Zukunft schauen – das ist die Quintessenz der Ansprachen von Schömbergs Bürgermeister Matthias Leyn und Pastoralreferent Karl-Werner Binder. Wie vielerorts dachten sie am Volkstrauertag den Gefallenen der beiden Weltkriege.

„Es darf nie in Vergessenheit geraten, wie schicksalhaft der Zweite Weltkrieg mit seinen weltweit 50 Millionen Toten für die Menschen war“, mahnte Bürgermeister Matthias Leyn. Es könne nicht angehen, dass Gewalt und Terror unser und das Leben unserer Mitmenschen bestimmen, so Leyn in Anspielung auf die Ereignisse der letzten Tage. „Des Menschen Tage sind wie Gras, er blüht wie eine Blume des Feldes. Fährt ein Wind darüber, ist sie dahin; der Ort, wo sie steht, weiß von ihr nichts mehr“. Mit dieser Sequenz aus Psalm 103 begann Pastoralreferent Karl-Werner Binder seine Ansprache, bei der auch er eine Kultur des Erinnerns anmahnte.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Musikverein Schömberg unter der Leitung von Josef Lapeta. wey