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Wie lassen sich die wertvollen Wiesen unter Streuobstbäumen schützen und erhalten? Diese Frage wird bei vier Exkursionen beantwortet, die die Arbeitsgruppe Wiesenpflege in verschiedenen Gemeinden anbietet. Foto: Landratsamt Enzkreis

Vier Exkursionen im Mai widmen sich der Artenvielfalt unter den Streuobstbäumen

Enzkreis. Um die Pflege von Wiesenbeständen unter Streuobstbäumen geht es bei vier Exkursionen, die das Landratsamt Enzkreis im Mai in verschiedenen Gemeinden anbietet.

Dabei soll das Hauptaugenmerk auf die Wiesen als wichtige Lebensräume für viele Pflanzen- und Tierarten gelenkt werden: Ansonsten stehen meist die Streuobstbäume selbst im Mittelpunkt des Interesses. Organisiert werden die Exkursionen von der Arbeitsgruppe Wiesenpflege, die sich im Landratsamt Enzkreis im Zuge der Umsetzung einer umfassenden Streuobstkonzeption gebildet hat.

Die erste Exkursion, bei der es vor allem um das Mahd-Management und dessen Einfluss auf die Pflanzengesellschaft geht, startet am Dienstag, 14. Mai, um 17.30 Uhr in Königbach. Treffpunkt mit dem Referenten, dem Pflanzenproduktionsberater Walter Appenzeller, ist der Friedhofsparkplatz.

Die zweite Exkursion findet am Freitag, 17. Mai, in Gräfenhausen statt. Um 18 Uhr treffen sich Interessierte am dortigen Rathaus. Der Imker Heinrich Herb, der hauptberuflich ebenfalls im Landratsamt Enzkreis arbeitet, wird dabei vor allem über den Nutzen von Wiesenblumen für Bienen und Wildbienen sprechen.

Am Samstag, 18. Mai, steht in Steinegg ab 17 Uhr eine naturkundliche Führung mit Monika Neub von der BUND-Ortsgruppe Heckengäu auf dem Plan. Treffpunkt ist hier die Steinegger Schule. Eine zweite naturkundliche Führung gibt es am Samstag, 25. Mai, in Ötisheim. Wer Interesse hat, sollte sich um 17 Uhr am Wanderparkplatz Barackenbuckel einfinden. Dort informiert der Geschäftsführer des Landschaftserhaltungsverbandes Enzkreis (LEV), Thomas Köberle.