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Altbekannte und brandneue Hits brachten die „Voices in motion“ bei ihrem Konzert in Königsbach zum Vortrag. Foto: Roller
Altbekannte und brandneue Hits brachten die „Voices in motion“ bei ihrem Konzert in Königsbach zum Vortrag. Foto: Roller
13.07.2015

„Voices in motion“ beeindrucken mit Chormusik der anderen Art

Wer ein biederes Chorkonzert in gediegener Atmosphäre erwartet hatte, der wurde eines Besseren belehrt. Denn anstatt klassischer Chorliteratur hatten die „Voices in motion“ Pop-Evergreens genauso im Gepäck wie brandneue Hits, mit denen sie die Königsbacher Festhalle dominierten.

„Ein ähnliches Konzept haben wir bereits im vergangenen Jahr aufgeführt“, berichtete Margarete Weimar, die zusammen mit Sybille Kaufmann die Regie führte. Was damals ein großer Erfolg war, funktionierte auch dieses Mal wieder. Unter dem Motto „Songs and Lyrics 2.0“ machten die rund 30 Sänger unter der Leitung von Juna Tcherevatskaia und von einer exzellenten Live-Band unterstützt, von Anfang an deutlich, dass sie es ernst meinten mit ihrer musikalischen Zeitreise.

In Windeseile verwandelten sich die vielseitigen Künstler in Fußballer und Rapper, spannten Regenschirme auf, streiften sich wie einst Michael Jackson weiße Handschuhe über, warfen kleine Erdkugeln durch die Luft und trauten sich sogar, im Schlafanzug auf die Bühne zu kommen. Kraftvoll brachten sie die gefühlvolle Ballade „Und wenn ein Lied“ von den Söhnen Mannheims zum Vortrag und sorgten damit genauso für Gänsehaut, wie mit der Geschichte einer unglücklichen Liebe, die sie in „Someday“ aus dem Glöckner von Notre Dame eindrucksvoll erzählten.

Am Ende gab’s stürmischen Beifall, der eine Zugabe nötig machte, in der die Sänger noch einmal erklärten, was sowieso schon jeder wusste: „Music was my first love“. Durchs Programm führte Cindy Kaufmann.Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.