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Zahlreiche Gruppen waren am Wochenende unterwegs bei den Volkswandertagen in Zaisersweiher. Foto: Prokoph
Zahlreiche Gruppen waren am Wochenende unterwegs bei den Volkswandertagen in Zaisersweiher. Foto: Prokoph
Wanderwart Hans Eberle (rechts) begrüßt Vizepräsident Albert Huber.
Wanderwart Hans Eberle (rechts) begrüßt Vizepräsident Albert Huber.
14.02.2016

Volkswandertage machen Spaß

Wandern ist und bleibt beliebt. Das hat sich auch beim 40. Wandertag der Spielvereinigung (SpVgg) Zaisersweiher gezeigt. 570 Wanderfreunde wurden am Samstag verzeichnet und 620 am Sonntag. Geehrt wurde als stärkste Gruppe mit 82 Teilnehmern der Volkssportverein (VSV) Schömberg. Am Samstag hatte dessen Vorsitzender Hansjörg Kappler schon mit seiner Frau Ursula die große Strecke mit 20 Kilometern von Zaisersweiher über Maulbronn bis zur Grillhütte Steig in Knittlingen abgelaufen. „Wandern in Zasch macht immer Spaß, denn die Landschaft ist schön“, sagte Kappler. Sein Schömberger VSV, in dem er seit 1973 Vorsitzender ist, zählt derzeit 230 Mitglieder.

„Unser Verband müsste flexibler werden, zum Beispiel beim Marathon mit Zeitnahme“, sagte Kappler. Denn viele Menschen wollten sich heutzutage nicht mehr in Vereinen binden. Und dann seien neue Wege gefragt. Platz 2 der größten Wandergruppen ging an die 77 Wanderfreunde aus dem Kraichgau, Platz 3 an die 60 Teilnehmer aus Flacht und der 4. Platz an den Verein Besenhex Tiefenbach mit 57 Teilnehmern. Auf dem fünften Platz landeten die 40 Wanderfreunde aus Eichelberg.

Am Sonntagmittag nahmen Bürgermeister Andreas Felchle und der Wanderwart der SpVgg Zaisersweiher, Hans Eberle, die Ehrung der stärksten Gruppen in der Festhalle in Zaisersweiher vor. Von dort aus starteten auch die insgesamt drei angebotenen Wanderstrecken mit jeweils sechs, zwölf und zwanzig Kilometern. Die sechs Kilometer gingen bis zum Reutsee in Zaisersweiher und wieder zurück, die zwölf Kilometer führten nach Maulbronn auf den Schafhof und die zwanzig Kilometer dann weiter nach Knittlingen. Unter den Wanderern waren am Samstag auch der Landesvorsitzende und Vizevorsitzende des Deutschen Volkssportverbandes, Albert Huber und seine Frau Lore aus Appenweiher bei Offenburg. Sie absolvierten die Zwölf-Kilometer-Strecke. In Südtirol hatte Albert Huber einst in den 1980erJahren Jürgen Glöckler von der Wanderabteilung der SpVgg kennengelernt und daraus hat sich eine Freundschaft entwickelt. „Wandern ist mit anderen am schönsten“, machte Huber Werbung für den Volkssport. Wanderwart Hans Erberle und Markus Hauf haben die Wanderstrecken im Vorfeld gekennzeichnet. Und insgesamt rund 100 Helfer kümmerten sich mit dem SpVgg-Vorsitzenden Axel Brüstle am Wochenende in der Halle um die Organisation des 40. Wandertages. Dazu gehört natürlich auch immer eine gute Verköstigung. Aus Rottweil kam am Sonntagmorgen der 100 000. Wanderer in 40 Jahren.