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Großer Bahnhof beim Karlsbader Neujahrsempfang. Den Anschnitt der Neujahrsbrezel übernahmen Ettlingens Bürgermeister Thomas Fedrow (von links), Ragnar Watteroth (Finanzdezernent, Landkreis), Christine Neumann (CDU-Landtagskandidatin), Karlsbads Bürgermeister Jens Timm, Bürgermeister a.D. Rudi Knodel, Anneke Graner (SPD-Landtagskandidatin), Waldbronns Bürgermeister Franz Masino und Professor Matthias Weisbrod (Klinikum Karlsbad). Foto: Weber
Großer Bahnhof beim Karlsbader Neujahrsempfang. Den Anschnitt der Neujahrsbrezel übernahmen Ettlingens Bürgermeister Thomas Fedrow (von links), Ragnar Watteroth (Finanzdezernent, Landkreis), Christine Neumann (CDU-Landtagskandidatin), Karlsbads Bürgermeister Jens Timm, Bürgermeister a.D. Rudi Knodel, Anneke Graner (SPD-Landtagskandidatin), Waldbronns Bürgermeister Franz Masino und Professor Matthias Weisbrod (Klinikum Karlsbad). Foto: Weber
14.01.2016

Volles Haus beim Neujahrsempfang in Karlsbad

Für Verantwortungsträger, gerade auch im öffentlichen Bereich, ist es wichtig, ab und zu einmal inne zu halten und nachzudenken, ob die Vorgehensweise noch stimmt, ob die Prioritäten richtig gesetzt sind, oder ob es bei Entscheidungen nicht auch andere Wege gibt“, so Karlsbads Bürgermeister Jens Timm beim Neujahrsempfang der Gemeinde vor rund 500 geladenen Gästen in der Schelmenbuschhalle in Langensteinbach.

Timm beleuchtete die aktuellen Themen für Karlsbad. Es sei nicht davon auszugehen, dass die Flüchtlingsströme aus den Krisengebieten in Kürze stoppen. Er hoffe allerdings, dass nicht plötzlich eine weitere Flut von Menschen zur Unterbringung vor den Gemeindetüren stünden. Bis Ende Januar stehen in Karlsbad in drei Einrichtungen rund 350 Plätze für die Erstunterbringung zur Verfügung. Bisher gehe die Gemeinde für die Nachfolgeunterbringung von jährlich 120 Personen aus. Der Gemeinderat habe hierzu bereits über Standorte für eine Bebauung von Mehrfamilienhäusern in den einzelnen Ortsteilen beraten. „Es ist allerdings in keiner Weise angedacht, leerstehenden Wohnraum über Zwangsmaßnahmen für die Flüchtlingsunterbringung zu verwenden“, so Timm. Karlsbad, das über eine gute Infrastruktur und gesunde Finanzen verfügt, möchte sich als attraktive Wohngemeinde weiterentwickeln. Hierbei nennt der Bürgermeister die neue Gemeinschaftsschule Karlsbad/Waldbronn am Schulzentrum in Langensteinbach. Hier investiert Karlsbad derzeit rund 4,6 Millionen Euro für den Ausbau. Auch in Sachen Kindergartenausbau möchte man am Ball bleiben. Erhebliche Aufwendungen leistet die Gemeinde seit Jahren im Straßenbau, wie Timm herausstellte. In diesem Jahr sind die Feldbergstraße in Ittersbach und die Fichtenstraße in Spielberg an der Reihe. Ganz oben auf der Agenda steht jedoch der seit Jahren diskutierte Ausbau des Autobahnzubringers L 623. Der Baubeginn sei für 2017 geplant. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.