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Von oben nach ganz unten: Aus 30 Metern Tiefe holt diese Maschine in Eutingen im Hörnleweg Gesteinsproben für Analysen des Baugrunds bei der A 8. Fotos: Ketterl
Von oben nach ganz unten: Aus 30 Metern Tiefe holt diese Maschine in Eutingen im Hörnleweg Gesteinsproben für Analysen des Baugrunds bei der A 8. Fotos: Ketterl
Am Enzberg in Niefern wird eine Bohrstelle freigelegt – und die Schutzplanken wurden verbogen.
Am Enzberg in Niefern wird eine Bohrstelle freigelegt – und die Schutzplanken wurden verbogen.
Hier in Eutingen neben der A8 wird mit Rohren die Erforschung der Böden markiert.
Hier in Eutingen neben der A8 wird mit Rohren die Erforschung der Böden markiert.
Bauarbeiter verpacken im Eutinger Hörnleweg in der richtigen Reihenfolge die Stücke, die sie mit ihrer Bohrmaschine ganz unten aus der Straße herausgefräst haben.
Bauarbeiter verpacken im Eutinger Hörnleweg in der richtigen Reihenfolge die Stücke, die sie mit ihrer Bohrmaschine ganz unten aus der Straße herausgefräst haben.
21.10.2015

Vorarbeiten für geplanten A-8-Ausbau: Im Enztal wird tief gebohrt

Mit großen Maschinen wird zurzeit bei der Autobahn im Enztal tief gebohrt. Die Untersuchungen des Baugrunds sind die Basis für die Hauptarbeiten, die voraussichtlich aber erst 2018 beginnen.

Na das ist doch mal ein kleiner Fingerzeig auf ein riesiges Projekt. Mit großen Baumaschinen wird derzeit an mehreren Stellen neben der Autobahn im Enztal in die Tiefe gebohrt. Die Planer des A 8-Ausbaus wollen wissen, wie der Baugrund aussieht, wenn sie die Bundesfernstraße von vier auf sechs Spuren verbreitern, was sie berücksichtigen müssen, wenn sie den rund 400 Meter langen Lärmschutztunnel am Enzberg bauen. Ein Hauch von Autobahnbau.

Immerhin mal eine Spur, dass sich was tut. Denn die A 8 bei Eutingen, Kieselbronn und Niefern-Öschelbronn wird erst in knapp drei Jahren zur Großbaustelle. Die Hauptarbeiten beginnen voraussichtlich Mitte 2018. Die langwierige Vorbereitung auf die Beseitigung des Nadelöhrs der A 8 zwischen Karlsruhe und Stuttgart hat dem zuständigen Regierungspräsidium (RP) zuletzt harsche Kritik eingebracht, wie die PZ berichtet hat. Niefern-Öschelbronns Bürgermeister Jürgen Kurz, sein Stellvertreter Erik Schweickert (FDP) und der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum ermahnten das RP, einen Gang höher zu schalten bei der Planung des großen Vorhabens.

Das Land wehrte sich gegen die Kritik. Es dauere eben lange, bis die Arbeiten an die Baufirmen vergeben werden und die Bagger anrollen können, so das RP.

Doch jetzt gibt es eben ein bisschen Bauwind an der A 8.

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