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Zahlreiche Spendenschecks übergab Gabi Labeth (Zweite von links) an Gretel Flins- pach vom OGV Singen (vorne von links), Lore Kautz vom Vorstand des Ambulanten Hospizdiensts Westlicher Enzkreis sowie an Sonja Roth und Friedemann Albrecht vom Altenpflegeheim Remchingen. Foto: privat
Zahlreiche Spendenschecks übergab Gabi Labeth (Zweite von links) an Gretel Flins- pach vom OGV Singen (vorne von links), Lore Kautz vom Vorstand des Ambulanten Hospizdiensts Westlicher Enzkreis sowie an Sonja Roth und Friedemann Albrecht vom Altenpflegeheim Remchingen. Foto: privat
07.02.2019

Vorbildlich eingefädelt

Remchingen. Einmal mehr haben die „Flinken Stricknadeln“ unzählige Maschen für den guten Zweck eingefädelt, darunter eine Vielzahl von Babyschuhen und einen mehrfarbigen Hund.

Remchingen. Einmal mehr haben die „Flinken Stricknadeln“ unzählige Maschen für den guten Zweck eingefädelt, darunter eine Vielzahl von Babyschuhen und einen mehrfarbigen Hund. Die Motivation der Gruppe ist es, dass man aus wenig viel machen kann. Sie möchten ihre Kundschaft faszinieren und die ortsansässigen Vereine unterstützen. Die „Flinken Stricknadeln“ treffen sich jeden Mittwoch von 15 Uhr bis 17 Uhr im Aktivierungsraum des Altenpflegeheims Remchingen. Wenn jemand ihre Strickereien kaufen möchte, kann er das dort machen oder im Hofladen Ade an der Marktstraße in Singen. Die Babyschuhe erhält man im Begrüßungspaket der Gemeinde Remchingen.

Nun haben Gabi Labeth und ihre Kolleginnen von den „Flinken Stricknadeln“ 1500 Euro an das Altenpflegeheim Remchingen übergeben, vertreten durch Heimleiter Friedemann Albrecht und Mitarbeiterin Sonja Roth, für den Ambulanten Hospizdienst Westlicher Enzkreis, 1000 Euro an Lore Kautz vom Vorstandsteam und für die Gartenkinder des Obst- und Gartenbauverein Singen und 500 Euro an Gretel Flinspach. Das Altenpflegeheim nutzt das Geld für eine Hundetherapie mit einem speziell geschulten Hund, der den Bewohnern viel Freude bereitet.

Das Ambulante Hospiz nutzt das Geld für den Dozenten Udo Bär, der Traumata wie Kriegserfahrungen aufarbeitet und wie damit in der letzten Lebensphase umgegangen werden kann. Die Mitarbeiter werden auch extra für dieses Thema geschult. Das Geld wird auch benötigt für die Anschaffung neuer Pinnwände, die für die Öffentlichkeitsarbeit gebraucht werden, da die alten Pinnwände nicht mehr im besten Zustand sind. Die Gartenkinder des OGV möchten das Geld für neue Schildkappen und für Ausflüge einsetzen.

Die „Flinken Stricknadeln“ mögen besonders das gemeinschaftliche Stricken. Alle sind mit voller Begeisterung dabei. Die Damen arbeiten ehrenamtlich und würden sich über weiteren Zuwachs in ihrer Gruppe freuen. pm