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07.07.2014

Vorgespräche zum A8-Ausbau im Enztal

Enzkreis/Pforzheim/Karlsruhe. Vor der großen öffentlichen Erörterung der kniffligen Ausbaupläne für die A8 im Enztal haben sich Vertreter von Kommunen, Politik und Wirtschaft in Karlsruhe mit den Planern des Regierungspräsidiums zusammengesetzt. Für erste Sondierungen, wo die strittigen Themen liegen: Im Vordergrund stand der Lärmschutz.

Die bisherigen Pläne für den Ausbau der Autobahn im Enztal sind bei Anwohnern und Anrainerkommunen auf viel Kritik gestoßen. Deren Wünsche wiederum wurden oft mit Verweis auf die Kosten gedämpft. Zum Beispiel die Frage eines Lärmschutzes durch eine Einhausung der A8. Der regionale Wunsch, einen solchen Deckel über 800 Meter zu erhalten, war zuletzt nicht durchgedrungen. Die Planer wollen nur 400 Meter überbauen.

Darüber wurde nun in Karlsruhe genauso diskutiert wie über den Termin der Erörterung, der in der Region auf Kritik stößt oder über die Abtrennung des Ausbaus von den Raststätten-Plänen, die aus kommunaler Sicht zusammenhängen. Mit in Karlsruhe waren die Bürgermeister Alexander Uhlig (Pforzheim), Jürgen Kurz (Niefern-Öschelbronn ) und Heiko Faber (Kieselbronn), die Bundestagsabgeordneten Katja Mast (SPD) und Gunther Krichbaum (CDU), die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Viktoria Schmid und Marianne Engeser oder auch Vertreter der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald (IHK).