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Eheleute aus Wildberg wären Beinahe Opfer einer fiesen Betrugsmasche geworden.
Eheleute aus Wildberg wären Beinahe Opfer einer fiesen Betrugsmasche geworden. © Symbolbild dpa
10.08.2017

Vorsicht bei Überweisungen - Betrüger treiben mit fieser Masche ihr Unwesen

Wildberg. Dank der Aufmerksamkeit von Bankangestellten blieb zwei Eheleuten aus Wildberg ein Verlust von knapp 350 Euro erspart, die sonst einem gehörigen Betrug aufgesessen wären.

Das Paar hatte am vergangenen Freitag im Briefkasten einen angeblichen Gerichtsbeschluss einer Anwältin namens Adenauer vorgefunden, in dem es aufgefordert wurde, 349,36 Euro an eine Bank in Spanien zu überweisen. Andernfalls drohe eine Kontenpfändung und -sperrung.

Obwohl keine Begründung für den angeblichen Beschluss genannt wurde und den Adressaten keinerlei offene Forderungen bekannt waren, veranlasste sie der amtliche Stil der Zeilen, das beiliegende Überweisungsformular auszufüllen und bei der Bank einzureichen. Glücklicherweise fiel dort der Betrugsversuch noch rechtzeitig auf.

Nach den Recherchen des hinzugezogenen Polizeipostens Wildberg sind landesweit zehn weitere solcher Betrügereien angezeigt worden, wobei offenbar in allen Fällen Menschen mit älteren Vornamen angeschrieben wurden.

Die Polizei warnt nachdrücklich vor der Masche und rät, keinesfalls auf die Forderungen der Gauner einzugehen. Wer Opfer eines solchen Betruges geworden ist, sollte umgehend bei der nächsten Polizeidienststelle Anzeige erstatten.