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Am längsten im Gespräch ist Kreis-Finandezernent Frank Stephan, auch der Mosbacher Erste Landesbeamte Björn-Christian Kleih hat Interesse und Bastian Rosenau, Engelsbrands Bürgermeister, würde gerne antreten (von links). Fotos: Ketterl/Hepfer/Privat
Am längsten im Gespräch ist Kreis-Finandezernent Frank Stephan, auch der Mosbacher Erste Landesbeamte Björn-Christian Kleih hat Interesse und Bastian Rosenau, Engelsbrands Bürgermeister, würde gerne antreten (von links). Fotos: Ketterl/Hepfer/Privat
30.08.2017

Wachsende Lust am Landratsposten - gleich drei Personalien im Gespräch

Enzkreis/Engelsbrand/Mosbach. Engelsbrands Bürgermeister Bastian Rosenau liebäugelt mit einer Kandidatur. Björn-Christian Kleih, Erster Landesbeamter im Neckar-Odenwald-Kreis, zeigt ebenfalls Interesse. Bereits länger im Gespräch ist Kreis-Finanzdezernent Frank Stephan.

Lange ist nur spekuliert worden, wer möglicherweise ins Rennen um die Nachfolge von Landrat Karl Röckinger gehen würde. Bislang hatte sich kaum jemand wie Frank Stephan, der Finanzdezernent des Enzkreises, grundsätzlich zu seinem Interesse bekannt. Kreistagsfraktionen haben die Kandidatur Stephans, den die PZ am Mittwoch nicht erreicht hat, jedenfalls auf dem Zettel. Nun sondieren aber gleich mehrere Bewerber mit Profil die Stimmung in den Kreistagsfraktionen. Mit Engelsbrands Bürgermeister Bastian Rosenau ist darunter ein weiteres bekanntes Gesicht – auch aus dem Kreistag, wo Rosenau der Freien-Wähler-Fraktion angehört. Das andere Gesicht ist in der Region weniger vertraut: Björn-Christian Kleih – derzeit Erster Landesbeamter beim Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis mit Sitz in Mosbach – führt ebenfalls Gespräche mit den Kreistagsfraktionen, die im Dezember über den neuen Landrat bestimmen werden.

Was die beiden neuen Bewerber eint: Beide waren bislang noch nicht offen ins Spiel gebracht worden – obwohl Kleih nach PZ-Informationen hinter den Kulissen schon zuvor ein Thema war. Beide sind 37 Jahre alt und verheiratet. Beide haben drei Kinder. Rosenau wird allerdings bald vierfacher Vater sein. Und beide bestätigten auf Anfrage der PZ sowohl ihr konkretes Interesse am Amt des Landrats im Enzkreis, als auch die Gespräche mit den Kreistagsfraktionen. Das Bewerberfeld kann sich freilich noch weiter ändern. Die Kreisräte legen nach den Sommerferien die Modalitäten der Wal fest und schreiben die Stelle öffentlich aus. Dann beginnt eine Bewerbungsfrist. Gewählt werden soll im Dezember.

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