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Der Motorradfahrer machte nicht Halt, als die Polizei ihn dazu aufforderte. Stattdessen startete er eine waghalsige Verfolgungsjagd über die A8.
Der Motorradfahrer machte nicht Halt, als die Polizei ihn dazu aufforderte. Stattdessen startete er eine waghalsige Verfolgungsjagd über die A8. © Symbolbild dpa
12.07.2017

Waghalsige Verfolgungsjagd auf A8: Motorradfahrer flieht vor Polizei und verletzt Zeugen

Niefern-Öschelbronn/Remchingen. Kaum zu glauben, was sich dieser Motorradfahrer auf der A8 geleistet hat: Auf seiner Flucht vor der Polizei von Remchingen nach Niefern hat er am Dienstag nicht nur sämtliche Verkehrsregeln gebrochen, sondern auch noch einen Zeugen verletzt. Nun fahndet die Polizei nach dem Unbekannten.

Der Fahrer einer blauen Yamaha war gegen 15.55 Uhr auf der A8 bei Remchingen in Fahrtrichtung Stuttgart mit hoher Geschwindigkeit vor der Polizei geflüchtet. Zuvor war er den Beamten wegen seiner auffälligen Fahrweise aufgefallen. Trotz eines eingesetzten Polizeihubschraubers entkam der rücksichtslose Zweiradfahrer, der unter anderem zwischen Staufahrzeugen hindurch flüchtete. An der Abfahrt Pforzheim-Ost verloren ihn die Beamten aus den Augen, von wo aus er offenbar nach Niefern weiterfuhr.

Dort hatte sich der Unbekannte hinter der Hecke eines Anwohners versteckt. Als ihn jener Zeuge darauf ansprach, trat ihm der rabiate Kradfahrer mit seinen Motorradstiefeln gegen den Oberschenkel und flüchtete abermals.

Das Autobahnpolizeirevier Pforzheim bittet nun sowohl möglicherweise durch den Motorradfahrer gefährdete Verkehrsteilnehmer als auch weitere Zeugen, sich zu melden.

Der Fahrer der blauen Yamaha R 1 mit dem Kennzeichen GER - T ... (für Germersheim in der Pfalz) trug sehr auffällige Kleidung. Der korpulente, beziehungsweise kräftige Mann trug eine dunkle Oberbekleidung mit rotem Emblem auf dem Rücken, darunter mit weißer Schrift bedruckt:

"KNIESCHLEIFER-AUS ÜBERZEUGUNG-MS PFALZ-SÜD-TOFI-SPORT".

Sein schwarzer Helm ist unter anderem mit "RedBull"-Aufklebern versehen.

Entsprechende Meldungen von Zeugen oder Geschädigten nimmt die Autobahnpolizei unter (07231) 125810 entgegen.