760_0900_97705_IMG_7066.jpg
Einen Rückblick und einen Ausblick bot Bürgermeister Martin Steiner bei seiner Bewerbungsrede in der Birkenfelder Schwarzwaldhalle. Foto: Bernhagen

Wahlkampf so ganz ohne Kampf: Solo für Martin Steiner bei Kandidatenvorstellung in Birkenfeld

Birkenfeld. „Bitte, fragen Sie was!“ Flehentlich, fast verzweifelt wandte sich der Wahlausschussvorsitzende, CDU-Gemeinderat Hartmut Ochner, gegen 19.30 Uhr an die Besucher der Kandidatenvorstellung zur Bürgermeisterwahl in Birkenfeld. Aber da war nichts zu machen: Mehr als ein amüsiertes Lachen des Publikums bekam er nicht zurück.

Nach nur einer halben Stunde war die Veranstaltung rum. Bestuhlt war für rund 400 Bürger, aber nur etwa 50 – darunter etliche Gemeinderäte – verloren sich in der großen Schwarzwaldhalle. Die lauschten der etwa 20-minütigen Rede von Amtsinhaber Martin Steiner und spendeten am Ende freundlichen Applaus. Die Spannung vor der Wahl am 5. Mai hält sich in engen Grenzen, ist doch Steiner der einzige Bewerber.

In seinem Vortrag blickte der 43-Jährige, der nicht nur die Wiederwahl anstrebt, sondern am 26. Mai auch für die CDU in den Kreistag will, auf seine ersten acht Jahre zurück. Er habe 2011 die Verantwortung übertragen bekommen, die Gemeinde „zu führen, zu gestalten und voran zu bringen“ und er nehme für sich in Anspruch, „dass ich viel bewegen und umsetzen konnte.“

Diese Bilanz untermauerte er mit durchaus eindrucksvollen Zahlen. So seien die Gewerbesteuereinnahmen in diesem Zeitraum von 10,8 auf 14,5 Millionen Euro gestiegen.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 18. April in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.