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Das Museumsstüble im alten Pinacher Rathaus hat bald wieder geöffnet. Links daneben steht die größte und älteste Waldenserkirche Deutschlands.
Das Museumsstüble im alten Pinacher Rathaus hat bald wieder geöffnet. Links daneben steht die größte und älteste Waldenserkirche Deutschlands.
Im Waldenser-Museumsstüble in Pinache gibt es demnächst mehr über die Arbeit des ehemaligen Dorf-Pfarrers Adolf Märkt zu erfahren. Darauf weist Museumsleiterin Cornelia Schuler hin. Fotos: Hepfer
Im Waldenser-Museumsstüble in Pinache gibt es demnächst mehr über die Arbeit des ehemaligen Dorf-Pfarrers Adolf Märkt zu erfahren. Darauf weist Museumsleiterin Cornelia Schuler hin. Fotos: Hepfer
23.02.2017

Waldenser-Museumsstüble in Pinache öffnet wieder seine Pforte

Das Erbe und die Erinnerungen an die Waldenser wird im Enzkreis besonders auch vom Waldenser-Museumsstüble im alten Rathaus von Pinache bewahrt.

Seit 2013 existiert das kleine aber feine Dorfmuseum, das sich mit der Geschichte der Waldenser Glaubensgemeinschaft und ihrem Einfluss auf Gemeinde und Region beschäftigt. Wenn am Sonntag, 5. März, die Räumlichkeiten wieder von 14 bis 17 Uhr geöffnet sind, kündigt die ehrenamtliche Museumsleiterin Cornelia Schuler eine außergewöhnliche Dauerausstellung an, die ab Sonntag, 9. April, dort zu sehen sein wird. Dabei geht es – anlässlich seines 70. Todestages im Jahr 2017 – um den ehemaligen evangelischen Pfarrer Adolf Märkt (1861–1947). Der aus Böblingen stammende Seelsorger hatte sich während seiner 13-jährigen Tätigkeit in den Wiernsheimer Ortsteilen Pinache und Serres, die damals noch eigenständig waren, zwischen 1888 und 1900 nicht nur um seine Kirchengemeinde gekümmert. „Er war ein sehr rühriger und bemerkenswerter Mensch mit vielen Interessen und Talenten“, betont Cornelia Schuler und ergänzt: „Kein anderer Pfarrer nach ihm hat sich hier so intensiv mit der Geschichte der Waldenser beschäftigt.“ Vor allem sei Märkt aber ein fleißiger Schreiber mit Hang zum Reisen gewesen. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.