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„Red Heat“, hier Keyboarder Ralph Demski an der Gitarre, machten den Auftakt in Waldrennach.  Molnar
„Red Heat“, hier Keyboarder Ralph Demski an der Gitarre, machten den Auftakt in Waldrennach. Molnar
25.10.2015

Waldrennach: Durch die Nacht bei „Rock am Turm“

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr hat der Förderverein „Horeb“ nun zum zweiten Mal zu „Rock am Turm“ in Waldrennach eingeladen – und mehr als 200 Leute bis weit nach Mitternacht begeistert. „Uns war wichtig, dass die Leute ihren Spaß haben und die Bands zufrieden sind“, sagte Vorsitzender Holger Franz, der das Rockereignis in der Eichwaldhalle mit 15 ehrenamtlichen Helfern über die Bühne brachte.

Der Erlös soll wie beim letzten Mal, als die Einnahmen der Jugendfeuerwehr für eine Tischtennisplatte gespendet wurden, einem wohltätigen Zweck zugeführt werden. Die gleichen Live-Bands „Red Heat“ und „Wonderful Live“, die schon für nächstes Jahr wieder zugesagt haben, heizten mit Rockmusik von den Siebziger Jahren bis heute ein. Mit gecovertem Hard Rock von ZZ Top, AC/DC, Deep Purple oder Van Halen ging es gleich in die Vollen, lockte „Red Heat“ das Stehpublikum nicht nur dichter vor die Bühne, sondern auch auf die Tanzfläche. Den Bann dazu brachen zwei Nummern von Status Quo, während Gary Moores „Still got the Blues“ eher zum Kuscheln einlud.

Doch egal was Sänger und Bassist Hansi Gerstenäcker, Gitarrist „Steffe“ alias Stephan Erhardt, Keyboarder Ralph Demski und Drummer Randy Arcachon spielten – das bunt gemischte Publikum feierte mit. „Die spielen die Musik, mit der ich groß geworden bin“, sagte Detlev Möller aus Pforzheim. Auch jüngere Besucher aus Waldrennach und Umgebung zeigten sich von den bekannten Lokalbands begeistert. „Ich komme immer her, wenn etwas geboten wird“, sagte eine 42-Jährige aus Schömberg.

Anders als 2014 war die Bühne in Absprache mit den Bands nicht mittig, sondern an der Stirnseite aufgestellt, so dass Party- und Essbereich getrennt waren. „So sind Akustik und Stimmung besser“, meinte der Veranstalter. Mit Pink, Michael Jackson oder Guns‘N‘Roses sorgten auch die fünf Musiker von „Wonderful Live“ für Stimmung. Bernd Feldmaier, seit 40 Jahren im Musikgeschäft, sagte: „Das Wichtigste ist, dass das Publikum Party hat.“