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Eine zweite Familie haben die Hebammen Antonia Ketterer (vorne von links), Catalina Schmitt und Katharina Rietschle im ugandischen Atiak gefunden. Foto: Privat
Eine zweite Familie haben die Hebammen Antonia Ketterer (vorne von links), Catalina Schmitt und Katharina Rietschle im ugandischen Atiak gefunden. Foto: Privat
Zurück in der Heimat: Katharina Rietschle zu Besuch bei der „PZ“. Foto: Seibel
Zurück in der Heimat: Katharina Rietschle zu Besuch bei der „PZ“. Foto: Seibel
Nachsorge für die Neugeborenen: Katharina Rietschle (rechts) und ihre Kollegin Catalina Schmitt wiegen ihre kleinen Schützlinge in den Schlaf. Foto: Privat
Nachsorge für die Neugeborenen: Katharina Rietschle (rechts) und ihre Kollegin Catalina Schmitt wiegen ihre kleinen Schützlinge in den Schlaf. Foto: Privat
15.03.2016

Waldrennacher Hebamme hilft acht Monate in ugandischem Geburtshaus

Es war eine Erfahrung, die Katharina Rietschle in ihrem Leben nicht missen möchte. Acht Monate hat die junge Hebamme aus Waldrennach in einem ugandischen Geburtshaus verbracht und sich dort mit ihren Kolleginnen Catalina Schmitt und Antonia Ketterer fast rund um die Uhr um schwangere Frauen und Wöchnerinnen gekümmert.

Bewusst hatte sich die 25-Jährige im vergangenen Jahr dafür entschieden, fernab der westlichen Zivilisation im afrikanischen Busch, Erfahrungen im Umgang mit natürlicher Geburt zu sammeln. „Die Eindrücke, die wir aus Uganda mitgenommen haben, prägen. Im Vergleich zu Europa ist das eine völlig andere Welt“, betont sie. Viel Zeit zum Durchatmen hatten die drei deutschen Hebammen während ihres Aufenthalts in Atiak kaum. „Bei 40 bis 65 Geburten pro Monat waren 24-Stunden-Schichten keine Seltenheit“, erzählt Rietschle, der die körperliche Erschöpfung auch Wochen nach der Rückkehr in die Heimat noch ein bisschen anzumerken ist. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.