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In der Nacht auf den 18. Juli brannte das Gebäude in der Meilwiesenstraße. Meyer
In der Nacht auf den 18. Juli brannte das Gebäude in der Meilwiesenstraße. Meyer
23.10.2015

Was ist bisher bekannt? Die Fakten zur Brandstiftung in Singen

Remchingen-Singen. Seit fünf Tagen sitzt der Mann in Untersuchungshaft, der vor drei Monaten die geplante Flüchtlingsunterkunft in Remchingen-Singen angezündet haben soll. Obwohl sich die Staatsanwaltschaft bedeckt hält, gibt es immer mehr Informationen zu dem Ermittlungserfolg.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben mitgeteilt, dass es sich bei dem „dringend Tatverdächtigen“ um einen 42-Jährigen aus dem Enzkreis handelt. Fest steht auch, dass für die Ermittler mehrere Spuren besonders interessant waren: Zum einen die Aufnahmen von zwei Jugendlichen, die Benzin gekauft hatten. Zum anderen eine DNA-Spur am Tatort. Nach Angaben des Chefs der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Karlsruhe, Karl-Heinz Ruff, konnten die Jugendlichen glaubhaft machen, den Sprit genutzt zu haben, um bei einer Party einen Generator zu betreiben. Mehr Erfolg hatte die Polizei bei dem genetischen Fingerabdruck: Er stimmte mit dem eines Verdächtigen - auf dessen Spur man auf anderem Wege gekommen war - überein. Ruff lobte die „sehr gute Arbeit der Spurensicherung“ und die „schnelle Unterstützung des Landeskriminalamts“. Man habe „fast alle Möglichkeiten der Strafprozessordnung ausgeschöpft“.

Doch es gibt auch noch zahlreiche offene Fragen. Mehr dazu lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.