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Für ihre herausregenden Verdienste im Ehrenamt wurden (von rechts) Martin Oberrauch vom Fußballclub, Petra Dombrowe vom Radsportclub und Wolfgang Wünsch vom Turnverein die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen. Kieselbronns Bürgermeister Heiko Faber überbrachte die Auszeichnungen. Foto: Martin Schott
Für ihre herausregenden Verdienste im Ehrenamt wurden (von rechts) Martin Oberrauch vom Fußballclub, Petra Dombrowe vom Radsportclub und Wolfgang Wünsch vom Turnverein die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen. Kieselbronns Bürgermeister Heiko Faber überbrachte die Auszeichnungen. Foto: Martin Schott
11.01.2017

„Was uns lieb und wichtig ist“ - -Kieselbronns Bürgermeister würdigt Vereinsaktivitäten

Drei ehrenamtlich besonders aktiven Menschen in Kieselbronn wurde jetzt von der Landesregierung die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen.

Ausgezeichnet „in Würdigung langjähriger Verdienste im Ehrenamt“, so der Text der von Ministerpräsident Winfried Kretschmann unterzeichneten Urkunde, wurden Petra Dombrowe, Martin Oberrauch und Wolfgang Wünsch. Im Rahmen einer Feierstunde in der Festhalle überbrachte Kieselbronns Bürgermeister Heiko Faber die Auszeichnung, verbunden mit dem Dank der Gemeinde für das ehrenamtliche Engagement. „Vieles, was uns lieb und wichtig ist und was wir möglicherweise als selbstverständlich betrachten, würde es ohne den ehrenamtlichen Einsatz einzelner Mitbürger schlichtweg nicht geben“, unterstrich der Bürgermeister. Petra Dombrowe ist Gründungsmitglied des Radsportclubs RSC 2000 Kieselbronn und seit dessen Gründung im Jahr 1999 Schriftführerin des Vereins. Darüber hinaus ist sie als engagierte Trainerin aktiv und eine der treibenden Kräfte im Radsportclub, wenn es um den Sportbetrieb oder weitere Aktivitäten des Vereins geht, so die Laudatio. Auf Landesebene beim Sportverband „Solidarität“ Baden engagiert sich Petra Dombrowe seit mehr als 20 Jahren als Kampfrichterin bei Wettkämpfen. Von 2006 bis 2015 war sie zudem Sportleiterin des Verbandes für den Bereich „Kunstrad und Einrad“ und in dieser Funktion für die Durchführung von Lehrgängen und Meisterschaften auf Landesebene verantwortlich.

„Martin Oberrauch ist zweifelsohne eine der herausragenden Persönlichkeiten des 1. FC Kieselbronn und er hat die Entwicklung des Vereins in sportlicher wie auch in wirtschaftlicher Hinsicht in verschiedenen Funktionen maßgeblich mitgeprägt“, heißt es in der Laudatio. Martin Oberrauch trat dem 1. FC im Jahre 1973 bei und durchlief als aktiver Fußballer alle Mannschaften, von der Jugend bis zu den Senioren. Von 1987 bis 1998 wirkte Oberrauch als Schatzmeister des Vereins, von 1999 bis 2010 war er Vorsitzender des Festausschusses und von 2004 bis 2014 Vorsitzender des Spielausschusses. Seit 2015 bekleidet Martin Oberrauch das Amt des 2. Vorsitzenden des Fußballclubs.

Nicht hinwegzudenken aus der Erfolgsgeschichte des Turnvereins Kieselbronn in den zurückliegenden Jahrzehnten ist Wolfgang Wünsch, der dem heute mitgliederstärksten Verein der Gemeinde im Januar 1972 beigetreten ist. Wünsch bekleidete verschiedene Ämter, etwa das des Jugendleiters in den Jahren 1984 bis 1988. Bereits seit 1978 ist Wünsch als Übungsleiter aktiv. 1991 gründete er die Freitagsturner, die er bis heute sportlich leitet. Seit 1986 organisiert Wolfgang Wünsch die jährliche, mehrtägige Skiausfahrt und seit 1989 die traditionelle mehrtägige Vereinswanderung im Spätjahr. Beide Veranstaltungen ziehen jeweils rund 50 begeisterte Skifahrer und Wanderer an. Als vereinsinterner Bauleiter zeichnete Wolfgang Wünsch ganz wesentlich für den Erfolg der großen Bauprojekte des Turnvereins im Sportgelände „Heinloch“ verantwortlich. Seit deren Fertigstellung ist Wünsch Woche für Woche bei der Pflege der großen Sportanlage aktiv. Große Verdienste habe sich Wünsch auch in der Unterstützung und Beratung anderer Vereine und als einer der beiden „Väter“ des Kieselbronner Weihnachtsmarktes erworben, so Heiko Faber. Seit dessen Gründung vor zehn Jahren sei Wünsch zudem gleichsam der Leiter des Weihnachtsmarkts, der aus dem Kieselbronner Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken sei.