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02.11.2016

Weideabtrieb in Dietlingen: Der Bauer und das schmucke Vieh

Freude und Besitzerstolz strahlt Hobbylandwirt Klaus Nittel, hier mit Kuh „Gitti“, aus. Auch in diesem Jahr sorgte er mit seiner kleinen Herde Hinterwälder Rinder und dem Weideabtrieb an Allerheiligen für große Freude bei den einheimischen und auch zahlreichen auswärtigen Besuchern. Weit über 1000 Zuschauer waren nach Dietlingen gekommen und genossen auch das kleine Fest drumherum. Wenngleich es nur etwa 50 Meter Höhenunterschied von der Weide in Dietlingen bis zum Stall nach Ellmendingen sind; der Viehtrieb war wieder etwas ganz Besonderes und Anlass für alle Generationen mit dabei zu sein.

Bildergalerie: Weideabtrieb in Dietlingen: Der Bauer und das schmucke Vieh

Wesentlich beigetragen dazu hatte der Arbeitskreis Heimatpflege und Kunst Keltern (AHK). Als Kelterner Heimatverein war man mit 20 Personen im Einsatz und sorgte dafür, dass auch jeder etwas zu Trinken und zu Essen bekam. Am Rastplatz am Niebelsbacher Weg gab’s rund fünf Stunden lang viel zu bestaunen. So präsentierten die Schlepperfreunde Straubenhardt und die Interessengemeinschaft „Historische Landtechnik Remchingen“ über 30 Ein- und Zweiachstraktoren. Auf großes Interesse stießen auch die Fähigkeiten des Gräfenhäuser Kettensägenschnitzers Georg Kuhn und seiner Tochter Jaqueline, die aus einfachen Holzstämmen die verschiedensten Figuren und Skulpturen herausarbeiteten. Ein musikalischer Höhepunkt war der Auftritt der Alphornfreunde Bauschlott, denen auch Landwirt Nittel angehört. os