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25.09.2015

Weinfest mit Konzert, Kunst und Klamauk in Eisingen

Drei Tage lang feierte der Musikverein Eisingen sein „Weinfest“, das alle zwei Jahre stattfindet. Von Konzert über Kunst bis Klamauk reichte das Rahmenprogramm der Veranstaltung, die in der Bohrrainhalle stattfand. Das Eröffnungskonzert bestritt das große Blasorchester unter der Leitung von Dirigent Alexander Weber.

Mit „Wien bleibt Wien“ machte beschwingte Marschmusik den Auftakt. Habsburgisch ging es weiter mit dem Polka-Klassiker „Böhmischer Traum“ und der „Bauernpolka“ aus dem einst ungarischen Burgenland. Der „Fliegermarsch“ machte einen Ausflug zur „Berliner Luft“, ehe es zu „Latin Gold“ nach Südamerika ging. Zwei große Medleys rundeten das Konzertprogramm ab: Gewidmet waren sie Udo Jürgens und der Gruppe „Pur“. Auch das Jugendorchester sowie Ensembles befreundeter Musikvereine trugen zur Unterhaltung bei. Zu den Höhepunkten des Festprogramms zählte der Premierenauftritt des Chores „Sechzig plus“ der Chorgemeinschaft „Eintracht“ Eisingen. Erst im Frühjahr war das neue Gesangsensemble unter der Leitung von Chordirektorin Siegrun Stütz ins Leben gerufen worden. Stütz hatte die Eisinger Chöre bis zu ihrem offiziellen Rückzug in den „Ruhestand“ jahrzehntelang geleitet. „Singen wir ein Lied zusammen“ lud Hans-Peter Karst ein, der durch das Gesangsprogramm führte. Nach den Noten von Karl-Heinz Steinfeld ging es dann mit Verve „Hinunter ins Tal“. Für beste Stimmung sorgten auch „Zwei kleine Italiener“, die im lieblichen Weinort Eisingen von ihrer Heimat Napoli träumten. Während des Weinfestes diente die Bohrrainhalle zugleich als Ausstellungsraum. Die Eisinger Künstlerin Marion Groetzki zeigte einer Auswahl ihrer Gemälde in Mischtechnik auf Leinwand, die unter das Motto „Wonderful World“ gestellt war. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.