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Schauen genau hin: Viviane und Angelika König, Peter Krüger und Siegfried Strobel (von links) freuen sich über die gelungene Ausstellung auf dem Maulbronner Schafhof. Foto: Prokoph
Schauen genau hin: Viviane und Angelika König, Peter Krüger und Siegfried Strobel (von links) freuen sich über die gelungene Ausstellung auf dem Maulbronner Schafhof. Foto: Prokoph
14.02.2016

Weiße Eisenbahnlandschaften sind im Museum auf dem Schafhof zu bewundern

Schneelandschaften in Miniatur, Modelleisenbahnen, Bahnhöfe, viele Lichter und Knöpfe zum Drücken und einen lauten Hahnenschrei bietet unter anderem die neue Sonderausstellung „Wintertraum“ des Maulbronner Geschichts- und Heimatvereins (GHV) im Klosterstädter Museum auf dem Schafhof.

Dicht gedrängt haben sich am Sonntagnachmittag die 50 Besucher um die kleinen Häuschen der verschiedenen Anlagen und die Züge angeschaut. Die Anlagen kommen vom Modelleisenbahnclub Freiberg am Neckar, von Karlheinz Schmid, der in der Klosterstadt ein Modellbaugeschäft betreibt, von Ernst Vallon aus Schmie, Wilfried Gebhard sowie vom Modelleisenbahnclub Mühlacker. Vom Mühlacker Club war der Vorsitzende Martin Böhringer anwesend. Initiiert wurde die Ausstellung von GHV-Mitglied Siegfried Strobel. Der 76-Jährige hat vor Jahren den Maulbronner Schafhof als Miniaturmodell im Museum nachgebildet und war überdies 30 Jahre lang Vorsitzender des Modelleisenbahnclubs Freiberg am Neckar, dem er heute noch angehört.

Aus Freiberg unterstützten die Modelleisenbahner Sebastian Isbaner, Jochen Schäfer und Uwe Wartzek die Ausstellung. „Es ist erlaubt zu träumen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Maulbronner Geschichts- und Heimatvereins, Peter Krüger, in seiner kurzen Ansprache. Denn im Mittelpunkt der Ausstellung stünden schneebedeckte Winterlandschaften, die es heute in echt so gar nicht mehr gebe. Kritisch betrachtet könnten die mit Schnee bedeckten Miniaturlandschaften aber auch eine Mahnung in Sachen Klimawandel sein, führte Krüger aus. Zwölf Kinder von vier Schulen und aus vier Nationen haben diese Woche bei einem Workshop für die Ausstellung eine Landschaft mit kleinen Häusern gebaut. Den Workshop haben Siegfried Strobel und Peter Krüger geleitet (PZ berichtete). 2009 wurde das Museum auf dem Schafhof eröffnet. Zuvor war es sechs Jahre lang umgebaut worden. Die Ausstellung „Wintertraum“ ist mittlerweile die neunte Sonderausstellung. Sonntags von 13.30 bis 17 Uhr kann die Ausstellung „Wintertraum“ noch bis zum 20. März besichtigt werden.