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Auf der Indoorkartbahn im Ellmendinger Gewerbegebiet „Unter Bruch“: Kartveteran Werner Drollinger (links) mit seiner rechten Hand Marianne Fend bei der Übergabe der Anlage an den neuen Betreiber Stephan Härtl. Nach einer übergangsbedingten, kurzen Betriebspause geht es jetzt wieder rund. Foto: Marx
Auf der Indoorkartbahn im Ellmendinger Gewerbegebiet „Unter Bruch“: Kartveteran Werner Drollinger (links) mit seiner rechten Hand Marianne Fend bei der Übergabe der Anlage an den neuen Betreiber Stephan Härtl. Nach einer übergangsbedingten, kurzen Betriebspause geht es jetzt wieder rund. Foto: Marx
17.05.2018

Weiterhin Spaß auf der Kelterner Kartbahn

Keltern-Ellmendingen. Der Fortbestand der beliebten Kartbahn an der Bunsenstraße im Ellmendinger Gewerbegebiet „Unter Bruch“ ist gesichert. Mit Stephan Bärtl aus Nöttingen wird eine bewährte Persönlichkeit den Betrieb fortsetzen. Bärtl ist Geschäftsführer der neugegründeten Speed Indoor Kartbahn GmbH. Diese Gesellschaft tritt in die Fußstapfen der Speed Indoorkartbahn KG.

Nachdem sich über viele Jahre hinweg das Angebot mit den Namen von Werner Drollinger und Marianne Fend verbunden hat, möchte Bärtl die Einrichtung sukzessive modernisieren: „Ich werde die Kunden in den nächsten Monaten immer wieder aufs Neue neugierig machen.“ Nach einer einmonatigen Betriebspause, die aufgrund der zahlreichen Formalitäten notwendig geworden war, hat die Kartbahn im Mai wieder ihre Pforten geöffnet. Gleich zu Beginn hat Bärtl die Computertechnik auf den neuesten Stand gebracht. An zwei Terminals können sich die Kunden am Laptop einloggen.

Im Oktober zurückliegenden Jahres hatte die Nachricht, dass sich Werner Drollinger, der in diesem Monat seinen 78. Geburtstag feiern wird, aus dem Kartbahnbetrieb zurückziehen will, bei Motorsportfans weit über die Region hinaus für Bedauern gesorgt. Denn zum damaligen Zeitpunkt stand auch ein Verkauf des Betriebsgeländes zur Disposition: mit allen möglichen Folgen – bis hin zu einer völlig anderen Nutzung. Bärtl steht für personelle Kontinuität, denn er fungierte zuletzt auch schon sechs Jahre als Betriebsleiter bei der alten KG. Stolz ist man allseits, dass die Mannschaft übernommen werden konnte. Mehr als zehn Spezialisten gehören dazu.

Die Betreiber gingen stets mit der Zeit. Mehr noch: In vielerlei Hinsicht dominierten sie die Entwicklung einer ganzen Branche. Sie rüsteten seinerzeit als erste weltweit ihre Karts auf Erdgas um, wie Drollinger unterstreicht. In den Vitrinen der Indoorkartbahn ist heute noch die Originalsektflasche anlässlich der Eröffnung vom 29. Juni 1996 zu sehen. Das ist 22 Jahre her. Eine lange Zeit. Zumal manche Konkurrenz aus alten Zeiten längst aufgegeben hat. Tatsächlich hat sich die Ellmendinger Anlage am Markt durchsetzen können. Im Gespräch im Rennbistro blicken Drollinger und Fend gerne auf die spannenden Jahre zurück. Es habe tolle Aktionen gegeben.