Wen die Birkenfelder sonst noch so gewählt haben: Politpromis und ein Oppositionsblock

Birkenfeld. Auf dem Birkenfelder Wahlschein stand nur ein Name: Martin Steiner. Das hielt die Wähler aber nicht davon ab, selbst weitere hinzuzufügen. Neben den 2523 Stimmen, mit denen Steiner an der Rathausspitze bestätigt wurde, gingen 102 Stimmen an insgesamt 44 weitere Kandidaten.

Was lässt sich an der Liste ablesen? Dass die Birkenfelder US-Präsident Donald Trump und Tübingens OB Boris Palmer (je zwei Stimmen) lieber als Bürgermeister hätten als Bundeskanzlerin Angela Merkel oder den Satiriker und Europaabgeordneten Martin Sonneborn (je eine Stimme). Außerdem halten einige Wähler entweder diesen oder jenen Gemeinderat für den besseren Bürgermeister oder haben schlicht die Wahltermine durcheinandergebracht. Denn eigentlich wird der Gemeinderat erst am 26. Mai gewählt – und trotzdem tauchten die Namen von neun amtierenden Räten als Bürgermeisterkandidaten auf. Mit neun Stimmen ist Joachim Wildenmann unter den Sonstigen auch Stimmenkönig – gleichauf mit dem kommunalpolitisch immer noch bestens informierten Ex-CDU-Gemeinderat Matthias Jäck. Das könnte man durchaus als 18 Stimmen für die Opposition werten. Denn noch etwas haben die beiden gemeinsam: Sie gehören oder gehörten zu den schärfsten Kritikern der Gemeindeverwaltung.

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