nach oben
Knastfenster mit Lücken wie in Freiburg will das Land absichern, damit Handys nicht mit Drohnen hereingeschmuggelt werden können.  Foto: dpa-Archiv
Knastfenster mit Lücken wie in Freiburg will das Land absichern, damit Handys nicht mit Drohnen hereingeschmuggelt werden können. Foto: dpa-Archiv
20.07.2016

Wenig Abwehrlösungen gegen eingeschleuste Handys im Heimsheimer Knast

In der Heimsheimer Justizvollzugsanstalt sollen Fensterbleche den Drohnenanflug verhindern. Infrage kämen auch Mobilfunkblocker, doch solche Anlagen sind teuer und werden ständig von neuer Technik überholt.

Geld, Drogen und neuerdings immer mehr Handys werden ins Gefängnis geschmuggelt. Richtig dreist waren im Mai und Juni Gefangene der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Heimsheim. Sie sendeten Fotos, die sie mit ihren modernen Mobiltelefonen in ihren Zellen aufgenommen haben, ins soziale Netzwerk Facebook. In Heimsheim will das Land nun den Außenbereich überwachen und die Zellenfenster absichern, damit Smartphones nicht mehr mit Drohnen an die Hafträume geflogen werden können, schrieb der baden-württembergische Justizminister Guido Wolf (CDU) jetzt dem Landtagsabgeordneten Erik Schweickert. Der FDP-Politiker aus Niefern hatte im Namen seiner Fraktion eine Anfrage an die Landesregierung gerichtet hatte, wie die PZ berichtete.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.