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Kommunal- und Europawahl 2019

Auf der gleichen Wellenlänge: Pforzheims SPD-Kandidat Uwe Hück (links) und Bad Wildbads SPD-Mann Bruno Knöller. Foto: Gabriele Meyer
Auf der gleichen Wellenlänge: Pforzheims SPD-Kandidat Uwe Hück (links) und Bad Wildbads SPD-Mann Bruno Knöller. Foto: Gabriele Meyer
14.05.2019

Wenig Beachtung für Uwe Hück in Bad Wildbad

Bad Wildbad. Uwe Hück findet in Bad Wildbad bemerkenswert wenig Beachtung. Zur Unterstützung der örtlichen SPD im Wahlkampf reiste der Pforzheimer Stadtratskandidat am Montag in die Kurstadt. Rund 30 Interessierte waren ins Jugendhaus gekommen.

Hück ist einer, der in Pforzheim die Menschen um sich schart. Schon früher war er als Vorsitzender des Porsche-Betriebsrates und als Thai-Boxkämpfer mit Meistertiteln und mit seiner Lernstiftung keiner, an dem die Aufmerksamkeit vorüber ging. Jetzt schickt er sich an, die SPD zu revolutionieren, der er nicht nur eine größere Lautstärke und mehr Selbstbewusstsein anrät, sondern auch mehr Ausrichtung an Gerechtigkeit, mehr Mut und „weniger Rumeiern“.

„Kein anderer Politiker ist in Baden-Württemberg so populär wie er“, hatte SPD-Fraktionsvorsitzender Bruno Knöller den Gast angekündigt. Der geht gleich mit Energie zu Werk, am Beispiel Pforzheim bezieht er vehement Stellung gegen die Privatisierung von Stadtwerken und Krankenhäusern und für den Bau von Sozialwohnungen.

Der Jugend gilt die besondere Aufmerksamkeit des SPD-Kandidaten. Eine Bildungs- und Qualifizierungsoffensive mahnt er an - auch mit Blickrichtung Fachkräftemangel, den er besonders beim Handwerk heranwachsen sieht.

„Anpacken“ ist die Devise von Uwe Hück, der mitten in der Goldstadt ein „Revolutionsbüro“ gegründet hat. Und: „Nur durch Mut kann man Hass vertreiben“.

Ohne Uwe Hück, der zum nächsten Termin enteilte, ging man bei der von SPD-Stadträtin Ursula Jahn-Zöhrens geleiteten Diskussion und Vorstellung der Kandidaten stärker auf Bad Wildbader Themen ein.

In die Kritik geriet dabei auch die Rathauspolitik. Hier forderte man mehr Transparenz – „alle Wege, die zu Entscheidungen führen, müssen öffentlich sein“, forderte Jahn-Zöhrens. Und der CDU riet man an, auch mal „nicht alle Vorschläge des Bürgermeisters abzunicken“.