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Schon 15 Menschen sind in Calw in diesem Jahr auf den Straßen ums Leben gekommen - der Landestrend sieht dagegen einen Rückgang der Verkehrstoten.
Schon 15 Menschen sind in Calw in diesem Jahr auf den Straßen ums Leben gekommen - der Landestrend sieht dagegen einen Rückgang der Verkehrstoten. © Symbolbild: dpa
20.11.2012

Weniger Verkehrstote im Land, aber schon 15 in Calw

Pforzheim/Calw. Die Meldung, dass auf den Straßen im Südwesten in den ersten neun Monaten weniger Menschen ums Leben gekommen sind als im Vorjahreszeitraum, zeigt eigentlich einen posititven Trend auf. 354 Menschen sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden von Januar bis September ums Leben gekommen – und das sind 13 Menschen weniger als im Vorjahr.

Im Bereich der Polizeidirektion Calw hingegen sind bereits 15 Menschen auf den Straßen ums Leben gekommen – im Jahr 2011 waren es hier dagegen nur sechs Verkehrstote.

„Wir haben überhaupt keine Erklärung für diese Häufung“, sagt der Calwer Polizeisprecher Winfried König. Es gebe weder Unfallschwerpunkte noch andere Häufungen oder Auffälligkeiten.

Im Bereich der Polizeidirektion Pforzheim wird dagegen ein Rückgang der Verkehrstoten verzeichnet. Sechs Menschen kamen hier in diesem Jahr ums Leben, im Jahr 2011 waren es neun. Laut Frank Otruba, Pressesprecher der Polizei Pforzheim, starben vier Menschen in ihrem Pkw, einer davon im Bereich der Stadt und die drei anderen im Enzkreis. "Zwei Motorradfahrer kamen in Mühlacker ums Leben", sagt Otruba. Auf der Autobahn hat es in Pforzheim im Jahr 2012 bislang noch keinen tödlichen Unfall gegeben.

Deutschlandweit sank die Zahl der Verkehrstoten deutlich. 2762 Menschen starben von Januar bis Ende September 2012 auf deutschen Straßen. Das waren 6,3 Prozent weniger als im ersten dreiviertel Jahr 2011. Im Jahr 2011 hatte es vergleichsweise mehr Verkehrstote als im Vorjahr auf deutschen Straßen gegeben, in der Region dagegen verhielt es sich umgekehrt.

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