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17.03.2016

Weniger ungültige Stimmzettel als bei der Landtagswahl vor fünf Jahren

Das Ergebnis der Landtagswahl im Enzkreis steht nun endgültig fest. Bei den Resultaten für die Parteien hat sich nichts mehr verändert. Doch waren nicht mehr so viele Stimmzettel ungültig wie bei der Wahl 2011.

Aber die Wahlbeteiligung war höher als am Wahlsonntag zunächst ermittelt: Statt 73 Prozent gingen laut Wahlchef Nils Nolting von der Kommunalaufsicht des Enzkreises 74,4 Prozent an die Urnen. Erheblich gesunken ist die Zahl der ungültigen Stimmen gegenüber der Wahl vor fünf Jahren – von damals 1,5 Prozent auf nunmehr ein Prozent (926 Zettel).

Probleme gab es am Wahlabend bei den Briefwahlergebnissen und damit verbunden der Zahl der Wahlberechtigten. Das Landratsamt musste spätabends die Bilanzen von Illingen, Kämpfelbach und Ölbronn-Dürrn an die Vorgaben des Statistischen Landesamtes anpassen, wie die PZ bereits berichtet hat.

Eine Frau aus Friolzheim konnte ihr Wahlrecht nicht ausüben. Ihr Name stand scheinbar nicht auf der Liste im Wahllokal, sie durfte nicht abstimmen. Der Wahlvorstand fand den Namen kurz darauf doch bei den Zusätzen am Ende der Liste. Doch alle Versuche, die Wählerin zu erreichen, ein Mitarbeiter ging sogar zur Wohnung, scheiterten. Einige Wähler konnten sich kuriose Zusätze aber nicht verkneifen, sie machten ihren Stimmzettel damit aber ungültig.