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Hohe Kosten drohen den Anliegern unter anderem an der Enzberger Höhenstraße (rechts), sobald die Straße erstmals vollständig ausgebaut wird.   Foto: Fotomoment

Wenn die Straße plötzlich doch ausgebaut werden muss, wird‘s teuer

Enzkreis. Kalt liegt es da, das corpus delicti, übersät mit untrüglichen Zeichen eines langen Lebens: Schlaglöcher, Risse im Asphalt, teilweise wuchert Moos. Doch so nasskalt es auch ist an diesem Tag Mitte November – übersehen kann man es nicht, dass in der Auseinandersetzung um die Zukunft der Enzberger Höhenstraße längst die heiße Phase begonnen hat. Letztlich geht es, wie so oft im Leben, um Geld. In diesem Fall um sehr viel Geld – Kosten in Höhe von 50.000 bis 60.000 Euro könnten auf die Anlieger an der Enzberger Höhenstraße zukommen. Der Grund klingt paradox, sorgt aber seit vielen Jahren schon für Rechtsstreite, Auseinandersetzungen zwischen Bürgern und Kommunen und vor allem geschmälerte Geldbeutel bei den Betroffenen: Auch wenn man teilweise seit Jahrzehnten schon in einem Wohngebiet lebt, kann es passieren, dass die jeweilige Stadt oder Gemeinde beschließt, die Straße, die zum eigenen Haus führt, „erstmalig vollständig auszubauen“.

Im Landtag Baden-Württemberg ist derzeit ein neues Kommunalabgabengesetz in Arbeit, dass solche späten Überraschungen mit einer

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