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Angelika Edwards, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts, bespricht mit zwei Soldaten den nächsten Fall.  Foto: Florian Klupik/Enzkreis 

Wertvolle Hilfe: Bundeswehr-Soldaten unterstützen im Gesundheitsamt

Enzkreis.. Landes- und bundesweit werden die Gesundheitsämter von der seit März anhaltenden Corona-Krise auf eine bisher nie da gewesene Belastungsprobe gestellt. Kontaktpersonen-Nachverfolgung und Fragen zu Corona in den Hotlines oder die Entwicklung von Test- und ganz aktuell von Impfstrategien sind nur ein Teil der Aufgaben, die im Gesundheitsamt täglich unter hohem Zeit- und Erfolgsdruck abgearbeitet werden müssen.

Für den Ersten Landesbeamten Wolfgang Herz, der im Landratsamt den Verwaltungsstab Corona leitet, war schnell klar: „Die Bundeswehr mit ihrem für Krisen ausgebildeten Personal ist prädestiniert dafür, uns an dieser „Front“ zu unterstützen“, sagt Herz, der selbst zwei Jahre Soldat auf Zeit war. Seit Ende August sind Angehörige der Bundeswehr im Gesundheitsamt im Einsatz, vor allem bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung. Das Kontingent wurde mittlerweile auf 14 Soldaten aufgestockt. Gelegentlich kann man die Angehörigen der Truppe in der Stadt sehen, denn zum Dienst erscheinen sie in ihrer Dienstkleidung. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung“, sagt Herz: „Die 14 Männer und Frauen wissen genau, worauf es dabei ankommt.“