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Seit Anfang dieses Schuljahres ist Hartmut Westje-Bachmann neuer Schulleiter des Lise-Meitner-Gymnasiums in Königsbach. Foto: Roller
Seit Anfang dieses Schuljahres ist Hartmut Westje-Bachmann neuer Schulleiter des Lise-Meitner-Gymnasiums in Königsbach. Foto: Roller
08.10.2015

Westje-Bachmann ist neuer Direktor des Lisa-Meitner-Gymnasiums

Der neue Direktor des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums heißt Hartmut Westje-Bachmann. Bei der Sitzung des Schulverbands im Bildungszentrum Westlicher Enzkreis nutzte er noch einmal die Gelegenheit, sich öffentlich vorzustellen.

Westje-Bachmann ist 46 Jahre alt, stammt gebürtig aus Nordhessen und hat in Konstanz studiert. Zuletzt war er als stellvertretender Schulleiter am Gymnasium in Karlsbad tätig. „Ich bin hier gut aufgenommen worden“, sagte Bachmann und betonte, sein Vorgänger Roland Kröner habe ihm die Schule in einem guten Zustand übergeben. Mit Marc Rudolf habe er einen Stellvertreter an seiner Seite, der die Schule bereits bestens kennt. Im vor ihm liegenden Schuljahr sieht Westje-Bachmann einige Herausforderungen wie den Anstieg der G 9-Klassen, die Umsetzung des neuen Bildungsplans und die anstehende Evaluation. Eine andere große Herausforderung sind sicher auch die Baumaßnahmen im Königsbacher Bildungszentrum, über deren Stand der stellvertretende Bauamtsleiter Arie de Jongh informierte. Seit der letzten Verbandsversammlung habe sich einiges verändert, sagte de Jongh, aber zu wenig, um fertig zu sein. Weil man die Arbeiten an den Decken in den Sommerferien leider nicht beenden konnte, arbeite man momentan daran unter Hochdruck. Nach dem Willen der Planer sollen in den anstehenden Herbstferien die Metallbauarbeiten fertig werden. In Kürze werde man zudem mit den konkreten Planungen für den dritten Bauabschnitt beginnen, der sich etwas komplizierte gestalten werde. Im Moment liege man noch im Kostenrahmen, erklärte de Jongh, der sich bei Hausmeistern und Reinigungspersonal für deren Unterstützung sowie bei Lehrern und Schülern für deren Toleranz bedankte.

Thema in der Verbandsversammlung war zudem die allgemeine Finanzprüfung, die die Gemeindeprüfungsanstalt Baden-Württemberg (GPA) für die Jahre 2009 bis 2013 durchgeführt hat. „Die finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Schulverbands waren im Prüfungszeitraum geordnet“, heißt es in dem Bericht. Die laufenden Schulkosten seien überwiegend durch Sachkostenbeiträge des Landes und die Schulkostenumlage gedeckt worden, die die Gemeinde Königsbach-Stein seit 2009 alleine trägt. Die Schulkostenumlage habe sich im Prüfungszeitraum auf runde 471000 Euro belaufen. Außerdem wurden rund 2,1 Millionen Euro in Umbau-Sanierungsmaßnahmen an den Schulgebäuden sowie in den Erwerb von beweglichen Gegenständen investiert. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.