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Beim Winzerlauf waren Geschicklichkeit und Tempo gefragt. Beides brachten diese Mitglieder des Teams „Schickles-Weiber“ mit.   Martin Schott
Beim Winzerlauf waren Geschicklichkeit und Tempo gefragt. Beides brachten diese Mitglieder des Teams „Schickles-Weiber“ mit. Martin Schott
19.09.2016

Wettergott mischt Wasser in den Wein

Eisingen. Am Samstagnachmittag richteten sich in Eisingen alle Blicke sorgenvoll gen Himmel. Denn just ein paar Minuten vor dem Start des 22. Eisinger Kelter- und Winzerfestes hatte sich eine gleichermaßen beeindruckende wie besorgniserregende schwarz-graue Wolkenwand über den Eisinger Weinbergen aufgetürmt. Aber Petrus – oder Bacchus? – zeigte sich gnädig: Trockenen Fußes konnte der Zug aus Gemeinderäten und Vereinsvorständen vom eigens aufgebauten „Weintor“ beim Rathaus den kurzen Weg zur Alten Kelter zurücklegen.

Angeführt wurden sie von der Ehrengarde des Eisinger Musikvereins unter der Leitung von Cornelia Schmid. Bürgermeister Thomas Karst prostete mit dem symbolischen ersten Gläschen Wein den versammelten Festbesuchern zu und würdigte die Arbeit der hauptberuflichen Winzer und der Hobbywinzer im Ort. Mit Spannung erwartete das Publikum die Neuauflage des „Eisinger Winzerlaufes“. Das Wetterglück blieb dem Kelter- und Winzerfest allerdings nicht hold. Bedingt durch den Regen wurde auch der an sich auf dem Kelterplatz geplante ökumenische Gottesdienst von Pfarrer Ralf Krust und Prädikantin Ivonne Lichtwald, begleitet vom Eisinger Posaunenchor, wurde in die evangelische Kirche verlegt.

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