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Die Extreme hat PZ-Leser Klaus Kaiser in Engelsbrand und drumerhum im Bild festgehalten: Einmal wackere Blüten im Eismantel...  Foto: Kaiser 
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... und dann ein atemberaubender Sonnenuntergang über dem Nordschwarzwald nach einem strahlend sonnigen Tag.  Foto: Kaiser 

Wetterkapriolen im März: Winter, Frühling, Winter und wieder zurück

Enzkreis/Pforzheim/Kreis Calw Mal wärmende Sonne, kurz darauf wieder Eiseskälte: Das Wetter stürzte die Region im März in ein ständiges Auf und Ab.

Wie gemein: Ende März sind alle schon in Frühlingsstimmung – und dann ist ausgerechnet der letzte Tag des Monats auch der kälteste: bis zu Minus 4,2 Grad Frost in der Nacht und auch am Tag Temperaturen tief im einstelligen Bereich. Doch das passte zu einem Monat der extremen Schwankungen: Fühlte sich der Start vorfühlingshaft an, ging es schon Tags darauf in den Keller. Der Zickzackkurs blieb. Zum Teil extrem heftig: Mit dem Montag, 16. März, hatte endlich mal eine Serie wärmerer Tage begonnen – doch kaum hatte man sich an das Frühlingsgefühl gewöhnt, kam der Absturz. Von 17 Grad am 20. auf acht Grad am 21.März. Höchsttemperatur. Dazu kalter Regen und Schneeflocken in Höhenlagen. Dieses Spiel wiederholte sich am Wochenende drauf fast exakt. Insgesamt lagen die Niederschläge genau im langjährigen Mittel für einen März in der Region. Und dennoch gab es überdurchschnittlich viele Sonnenstunden. Nicht zu vergessen: Trotz des Hin und Her war der Monat ein Grad wärmer als der Durchschnittsmärz.

Alexander Heilemann

Alexander Heilemann

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