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Helge Viehweg.  Foto: PZ-Archiv 

Wie Straubenhardt durch die Krise kommt: Bürgermeister zieht erste Corona-Bilanz

Straubenhardt. Die Corona-Pandemie hat auch die Gemeinde Straubenhardt in den vergangenen Wochen und Monaten in vielerlei Hinsicht stark gefordert. Das machte Bürgermeister Helge Viehweg in der jüngsten Sitzung deutlich. „Hinter uns liegt eine herausfordernde Zeit“, sagte er und gab einen umfassenden Überblick über alle Aktivitäten während der Corona-Einschränkungen sowie einen Ausblick auf den Rest des Jahres 2020 im Zeichen der Krise.

Finanziell bekommt die Gemeinde Straubenhardt die Corona-Pandemie deutlich zu spüren. Die Gewerbesteuer geht Viehweg zufolge voraussichtlich um 900.000 Euro zurück, bei dem Anteil der Einkommenssteuer erwarte man 800 000 Euro weniger. Es gebe Ausfälle etwa bei Hallenmieten und Mehraufwendungen bei der Reinigung. Insgesamt geht die Gemeinde Straubenhardt davon aus, dass sie in diesem Jahr einen Einnahmenausfall in Höhe von rund zwei Millionen haben wird. „Das werden wir aus eigener Kraft nicht stemmen können“, sagte er. Es werde im Herbst einen Nachtragshaushalt geben. Zwar habe Straubenhardt eine Soforthilfe in Höhe von 150.000 Euro erhalten und die Auswirkungen des Konjunkturpaketes seien noch nicht absehbar. Jedoch habe er alle Investitionen ohne Förderung bis auf weiteres gestoppt. „1,2 Millionen Euro sind vorübergehend nicht freigegeben“, so Viehweg. Davon ausgenommen seien die Modernisierung der Feuerwehr, die Vereinsförderung sowie der Digitalpakt.

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