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Neu sortiert wird der Außenbereich um Nöttingen und ein kleiner Teil von Wilferdingen. Die Fläche zieht sich beidseitig der Autobahn bis zum Wald. Foto: Verwaltung

Wie ein großes Puzzle: Die Flurneuordnung im Nöttinger Außenbereich

Remchingen-Nöttingen. Seit fast zehn Jahren läuft es und langsam wird es spannend: Das Verfahren zur Flurneuordnung, mit dem der gesamte Außenbereich von Nöttingen und ein kleiner Teil von Wilferdingen neu geplant wird.

Rund 200 Interessierte waren am Mittwochabend in die Remchinger Kulturhalle gekommen, um sich von den Planern auf den neusten Stand bringen zu lassen. Denn nachdem das Konzept durch ist und die Mittel bewilligt sind, wird es ernst: „Das Herzstück ist jetzt da“, meinte Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon. Ab Sommer sollen die Wege und zwei Brücken über die Pfinz ausgebaut und zum Teil neu angeordnet werden.

Nötig geworden war die Neuordnung wegen des Ausbaus der Autobahn, der Flächen schluckte. Damit der Verlust gleichmäßig auf viele Schultern verteilt wird, ordnete man die Maßnahme an. In Zahlen bedeutet das: 26 Hektar gingen verloren, 400 Hektar landwirtschaftliche Fläche und Wiesen werden neu sortiert, konkret sind das 3000 Flurstücke und 850 Betroffene, die auf rund fünf Prozent ihrer Grundstücke verzichten müssen.

Das Projekt kostet insgesamt rund 3,3 Millionen – davon trägt der Bund den Löwenanteil, 200.000 Euro steuert die Gemeinde bei. Die Eigentümer müssen 100.000 Euro schultern. Als grober Richtwert bedeutet das: 2,50 werden pro Ar berechnet.

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