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Freuen sich über den Baufortschritt (von Iinks): Hans Groß, Reinhard Adam (neuer Geschäftsführer Golfplatz Johannesthal GmbH), Andreas Groß, Werner Schaffner (bisheriger Geschäftsführer), Achim Freiherr von Saint André von Arnim, Zimmerermeister Philipp Henkenhaf (Firma Schulz, Weingarten), Ferdinand Freiherr von Sant André von Arnim, Bürgermeister Heiko Genthner (Königsbach-Stein) und Michael Paul (Bürgermeisterstellvertreter Walzbachtal), Golfclub-Präsident Karl-Heinz Augenstein und Architekt Stefan Becker. Faulhaber
Freuen sich über den Baufortschritt (von Iinks): Hans Groß, Reinhard Adam (neuer Geschäftsführer Golfplatz Johannesthal GmbH), Andreas Groß, Werner Schaffner (bisheriger Geschäftsführer), Achim Freiherr von Saint André von Arnim, Zimmerermeister Philipp Henkenhaf (Firma Schulz, Weingarten), Ferdinand Freiherr von Sant André von Arnim, Bürgermeister Heiko Genthner (Königsbach-Stein) und Michael Paul (Bürgermeisterstellvertreter Walzbachtal), Golfclub-Präsident Karl-Heinz Augenstein und Architekt Stefan Becker. Faulhaber
22.05.2016

Wiederaufbau nach Großbrand: Richtfest beim Golfclub Johannesthal

Ein Großbrand zerstörte am 20. September 2015 Teile des historischen Gebäudes im Hofgut Johannesthal, in dem die Caddys von Mitgliedern des Golfclubs untergebracht waren. Rund 2,5 Millionen Euro betrug der Gesamtschaden, davon allein 1,5 Millionen an den dort deponierten Golfausrüstungen. Nun ist ein Hauptanteil des Wiederaufbaus unter Dach und Fach, Grund genug, um Richtfest zu feiern.

Ferdinand Freiher von Saint André von Arnim, Eigentümer des Hofguts Johannesthal, ließ die dramatischen, acht Monate zurückliegenden Ereignisse Revue passieren. Er dankte auch im Namen seiner Familie dem Clubpräsidenten Karl-Heinz Augenstein, der vieles organisiert und koordiniert habe, dem Chef des Clubrestaurants Oliver Rüdel, der schnell gehandelt und den Brand gemeldet habe, den Feuerwehren von Königsbach-Stein und umliegenden Gemeinden sowie der Polizei. Mit Blick auf Einsatzleiter Andreas Groß, der als neuer Kommandant der Königsbach-Steiner Feuerwehr seinen ersten großen Einsatz hatte und von seinem Vorgänger und Vater Hans Groß tatkräftig unterstützt wurde, sagte der Baron, „das war eine wahre Groß-Tat.“

Vielfältigen Dank sprach auch Stefan Becker vom Karlsruher Architekturbüro Becker an alle Mitwirkenden aus. Pläne aus dem Jahr 1807 für das 1813 erbaute Gebäude habe man im Landesarchiv gefunden, nach denen der Dachstuhl rekonstruiert worden sei. Im Dialog mit dem Denkmalamt sei die Holzkonstruktion mit historischen Anschlüssen, ohne Einsatz von Stahlteilen, von den Zimmerleuten aufgebaut worden, auch für diese eine Herausforderung.

Einige Zahlen: 50 Kubikmeter Nadelholz – eine Strecke von 3,5 Kilometern – sind bislang verbaut worden, jetzt kommen noch fünf Kilometer Dachlatten hinzu und 25000 handverlegte Biberschwanzziegel.