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Versucht sich auf dem Bullen: die achtjährige Mona aus Kieselbronn beim Westernfestival in Mönsheim. Foto: Fux
16.09.2018

Wilder Westen hält in Mönsheim Einzug

Mönsheim. Es sind immer ähnliche Bilder, die vor dem geistigen Auge auftauchen, wenn man an Western denkt: Indianer, Revolverhelden, Sheriffs, Wagentrecks und Saloons. So hielt der Wilde Westen bei der Reitschule Popp und der dortigen Stallgemeinschaft einmal mehr Einzug: Reitershows vor beeindruckender Westernkulisse, Tanzvorführungen, Country- und Westernmusik, Theater, Bogenschießen, Markstände und „Bullriding“ ließen die Zeit des Goldrauschs, aber auch das Schicksal der Indianer lebendig werden.

Bildergalerie: Westernfestival in Mönsheim begeistert Groß und Klein

Möglichkeiten zum Mitmachen

Das Westernfestival bot nicht nur Einblicke in das Lagerleben der Siedler, Fallensteller und Indianer, sondern auch so manche Mitmachmöglichkeit, darunter Goldwaschen, Trommelbau, Nägel schmieden, Hufeisen- und Axtwurf, Ponyreiten, Indianerketten basteln, Stockbrot grillen am Lagerfeuer und vieles mehr. Messen konnten sich Groß und Klein beim Geschicklichkeitswettbewerb auf einem Teilparcours. Spannend auch die Frage: Wer hält sich am längsten auf dem Bullen? Zu hören und zu sehen gab es viel, beispielsweise tänzerisch Cancan oder Linedance, Westernmusik und Feuer-Shows oder eine gerittene Nordstaatenquadrille.

Höhepunkt war das Theaterstück „Cowboy und Indianer“ aus der Feder von Monika Popp, das sie Jahr um Jahr weiterentwickelt und fantasievoll fortschreibt. Schade, dass am Freitagabend die Technik dem Spiel einige Male ein Schnippchen schlug. Die Kulisse der Westernstadt bewies hingegen Einfallsreichtum und das Engagement vieler helfender Hände. Fassaden und Spiel entstanden mit viel Liebe zum Detail und in wochenlanger Arbeit der Stallgemeinschaft.