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03.06.2017

Wimsheim entschärft Überweg auf eigene Kosten

Wimsheim. Die Heckengäugemeinde Wimsheim geht die Umgestaltung des Verkehrsknotenpunkts an Seehaus-/Friolzheimer- und Kanalstraße auf eigene Kosten an. Denn dort befinden sich auch der einzige Fußgängerüberweg über die Landstraße sowie die beiden Bushaltestellen „Ortsmitte“.

Zwar wird der Fußgängerüberweg von einem Großteil der Kinder genutzt, die über den Hohlweg zur Kindertagesstätte oder zur Grundschule gehen. Doch durch die Kurvensituation und Topografie im Bereich des Verkehrsknotenpunkts ist der Fußgängerüberweg sowohl für Fußgänger als auch Auto- fahrer schlecht einsehbar. Da der Kreisverkehr des Landes noch Jahre auf sich warten lässt, handelt nun die Gemeinde und nimmt für ein Provisorium, das die Straße verengt und einen Gehweg ermöglicht, bis zu 150.000 Euro in die Hand. Vor allem den Gemeinderäten der BI und Rita Boller von Wimsheim Miteinander ist das Provisorium zu teuer. „

Gutes Geld wirft man schlechtem hinterher“, sagte Sandra Beck-Lankocz und hätte sich statt des bereits vollzogenen Abbruchs des Hauses dort eine Asylunterkunft gewünscht. „Das Haus wurde gekauft, um die Verkehrssituation zu entschärfen“, stellte Bürgermeister Mario Weisbrich klar. Frank Widmann (FWV) hofft indes, dass ein Teil der Maßnahmen auch mit dem Bau eines späteren Kreisverkehrs erhalten bleibt. Axel Heinstein (BfW) ist es wichtig, dort auch eine schöne Lösung hinzubekommen.