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Bürgermeister Mario Weisbrich  will in seiner Gemeinde in 2016 rund vier Millionen Euro investieren. Foto: Ketterl
Bürgermeister Mario Weisbrich will in seiner Gemeinde in 2016 rund vier Millionen Euro investieren. Foto: Ketterl
27.12.2015

Wimsheim will 2016 kräftig investieren

Die Gemeinde Wimsheim nimmt sich in ihrem Investitionsprogramm für das kommende Jahr einiges vor. „Die Maßnahmen im Vermögenshaushalt belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro – Grunderwerb, Kleinmaßnahmen und Zuschüsse nicht mitgerechnet“, so Bürgermeister Mario Weisbrich in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Er geht davon aus, dass die Gemeinde dies finanziell, aber auch zeitlich stemmen kann.

Insgesamt 1,3 Millionen Euro werden für Tiefbaumaßnahmen benötigt. Der größte Brocken davon, nämlich 650.000 Euro, soll in die Ortsstraßenunterhaltung investiert werden. In die Kanalsanierung Daimlerstraße/Steig und Tannweg/Kepplerstraße fließen 250.000 Euro. Und für den Austausch der Wasserleitung Daimlerstraße/ Steig und Tannweg/Kepplerstraße braucht es weitere 400.000 Euro.

Zum Investitionsprogramm der Heckengäugemeinde, das Bürgermeister Mario Weisbrich und Kämmerer Anton Dekreon vorstellten, zählt aber auch die Ortsmitte mit 800.000 Euro. Denn zwischenzeitlich liegt die Baugenehmigung vor. Über Jahre lag der Bau des Parkdecks und auch die Realisierung eines prägenden Gebäudes im Bereich der Ortsmitte auf Eis. Zunächst mangelte es etliche Jahre an einem Investor, dann kam es zu langwierigen Querelen mit dem Denkmalamt. Doch 2016 soll Bewegung in die Sache kommen. Nachdem der Straßenbau abgeschlossen ist, werden erneut Mittel für das Parkdeck und den Platz in der Ortsmitte eingestellt. Die Maßnahmen müssen im kommenden Jahr durchgeführt werden: Das Sanierungsprogramm „Ortsmitte Wimsheim“ läuft im ersten Halbjahr 2016 aus. Ein Verlängerungsantrag wurde jedoch ebenfalls bereits gestellt und auch bewilligt.

Geld für Kinder und Senioren

Etwa 400.000 Euro nimmt die Gemeinde für die Sanierung der Gemeinschaftsschule Heckengäu in die Hand – die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Auch an der Sanierung des Altenpflegeheims „Haus Heckengäu“ beteiligt sich die Gemeinde, anteilig nach Pflegeplätzen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro.

Etwa 50.000 Euro will man in eine Fußgängerquerungshilfe im Bereich der Kanalstraße stecken. In den Zweckverband Grenzbach fließen weitere 155.000 Euro und auch für die allgemeine Kanalsanierung werden 200 000 Euro ausgegeben. Urnengräber auf dem Friedhof und die Sanierung der Wege kosten rund 150.000 Euro. Für den interkommunalen Bauhof wird eine Investitionsumlage von 150.000 Euro fällig. 100.000 Euro fließen in die Wasserversorgung. Der Hochwasserschutz soll mit 200.000 Euro verbessert werden. Ein weiterer Gruppenraum im Kindergarten kostet 150.000 Euro. Und auch für die Unterbringung von weiteren Flüchtlingen plant die Gemeinde vorausblickend 500 000 Euro ein. Auch das Thema Lärmschutzwall wird auf Anregung von Gemeinderat Frank Widmann berücksichtigt.