nach oben
Das Rückhaltebecken bei der A 8 war den Wassermassen im Juni 2013 nicht gewachsen...
Das Rückhaltebecken bei der A 8 war den Wassermassen im Juni 2013 nicht gewachsen...
... Überschwemmungen in Wimsheim waren die Folge. Foto: Privat
... Überschwemmungen in Wimsheim waren die Folge. Foto: Privat
02.03.2016

Wimsheim will in Hochwasserschutz investieren

Wimsheim. Viele Wimsheimer haben noch mit Schrecken das Hochwasser der Jahre 2012 und 2013 vor Augen, das eine Wimsheimer Gärtnerei flutete, Keller, Garagen und Straßen überschwemmte und vor allem hohe Schäden in den Gemeinden Wiernsheim, Mönsheim und Wimsheim verursachte.

Die betroffenen Gemeinden handelten und gaben gemeinsam eine Flussgebietsuntersuchung sowie die Erstellung eines Gewässerentwicklungsplans samt Hochwasserschutz in Auftrag.

Parallel hat das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe den Einfluss der Entwässerung aus dem Bereich der Autobahn, die Flächen von der A 8 als auch vom angrenzenden Lärmschutzwall der Gemeinde Friolzheim, untersuchen lassen. Mit dem Ergebnis, dass durch den Ausbau der A 8 und der Entwässerung des Lärmschutzwalls weitere Maßnahmen, darunter ein weiteres Becken südlich der Autobahn gebaut wird. Auch die bisherigen Becken werden weitergenutzt, jedoch entsprechend umstrukturiert. Doch nicht nur das RP muss seine Hausaufgaben machen, um vor einem Jahrhunderthochwasser gewappnet zu sein, auch die Gemeinde Wimsheim will sich vor künftigen Fluten schützen. Und möchte bereits im kommenden Jahr einige der Maßnahmen, die insgesamt mit 788 000 Euro zu Buche schlagen, beginnen.

Wasserdichte Tore als Ausgleich

Beispielsweise soll der Hagenbach oberhalb der Gärtnerei Jentner verlegt werden und dort ein neues Bachbett bekommen. Auch das Öffnen der Verdolung ist vorgesehen, hier beteiligt sich die Gemeinde anteilig.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.