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Gelungene Hauptübung der Feuerwehr Wimsheim: schnelle Rettung und Brandbekämpfung. Foto: Fux
Gelungene Hauptübung der Feuerwehr Wimsheim: schnelle Rettung und Brandbekämpfung. Foto: Fux
19.10.2015

Wimsheimer Feuerwehr probt Ernstfall

Einsatz bei den Vereinsräumen wird zum gelungenen Übungsszenario. „Eingeschlossene“ Handwerker werden unter Atemschutz gerettet.

Ich bin mit der Leistung der Feuerwehr sehr zufrieden“, zog Kommandant Axel Hein- stein nach der Hauptübung seiner Floriansjünger in Wimsheim Bilanz. Zirka 30 Wehrmänner waren bei der Hauptübung rund um die Vereinsräume im Einsatz. Und auch Bürgermeister Mario Weisbrich schwang sich in die Feuerwehrkleidung und protokollierte die Zeiten. Sechs Minuten dauerte es, bis die Wehr mit ihren Gerätschaften und Autos vor Ort war und blitzschnell agierte, denn so sah es die Übung vor. Die Annahme: Im Obergeschoss der Vereinsräume ist bei Reparaturarbeiten durch einen elektrischen Defekt ein Feuer ausgebrochen. Die beiden Handwerker, gespielt von den Mädchen Roja Heinstein und Hannah Putze, versuchen, das Feuer zu löschen. Dabei entgeht ihnen, dass durch den Brand und den Rauch der Fluchtweg bereits abgeschnitten ist. Ein Nachbar, der die Flammen ebenfalls entdeckt hat, alarmiert die Feuerwehr über den Notruf 112.

Wenige Minuten später braust die Wehr mit den Fahrzeugen der Feuerwehr Wimsheim zur Einsatzstelle. Sofort wird die Lage erkundet. Dabei stellt Einsatzleiter Axel Heinstein fest, dass sich im Gebäude noch zwei Handwerker befinden, die umgehend gerettet werden müssen. Außerdem erkennt der Einsatzleiter die Gefahr, dass das Feuer auf den angrenzenden Kindergarten übergreifen könnte. Die Gruppe aus dem Hilfeleistungsfahrzeug 20/16 der Feuerwehr Wimsheim erhält den Befehl, die Eingeschlossenen unter Atemschutz zu retten. Diese werden tatkräftig von der Besatzung des Mannschaftstransportwagens unterstützt. Die Gruppe um das Löschgruppenfahrzeug 8, kurz LF 8, erhält die Anweisung, mittels eines Wasserriegels das Übergreifen der Flammen auf den Kindergarten zu verhindern. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.