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Bei dem guten kulinarischen Angebot der Wimsheimer Vereine lassen viele an den Festtagen die eigene Küche kalt. Der Andrang in den Zelten und auf den Straßen war groß. Foto: Recklies
Bei dem guten kulinarischen Angebot der Wimsheimer Vereine lassen viele an den Festtagen die eigene Küche kalt. Der Andrang in den Zelten und auf den Straßen war groß. Foto: Recklies
17.07.2016

Wimsheimer Straßenfest wieder ein voller Erfolg

Wimsheim. „Bisher lief es optimal“, freute sich Rainer Hartmann, der zweite Vorsitzende des CVJM Wimsheim am Sonntag um die Mittagszeit über das 41. Wimsheimer Straßenfest. „Es hat nach meiner Kenntnis keinerlei Ausschreitungen gegeben, das Wetter hat mitgemacht und wir hatten viele und tolle Gäste“, so Hartmann. Beim CVJM lag in diesem Jahr federführend die Organisation des Straßenfestes, bei dem die örtlichen Vereine den Wimsheimer Ortskern wieder für zwei Tage gemeinsam in eine Fest- und Schlemmermeile verwandelten.

„Der gestrige Samstag war bei uns wieder der Tag, bei dem wir besonders viele auswärtige Gäste hatten“, resümierte Hartmann. Am Sonntag seien es dann überwiegend Einheimische, die zum Fest kämen. Aus gutem Grund: Die Vereine haben ein so vielfältiges kulinarisches Angebot, dass viele Wimsheimer die Gelegenheit nutzen, den Herd in der eigenen Küche kalt zu lassen um in gemütlicher Atmosphäre Speisen wie Zwiebelrostbraten oder Maultaschen, Rollbraten oder Flammkuchen, Schnupfnudeln, Steak oder wie beim CVJM Crêpes oder Yufka zu genießen. Bereits am Samstag herrschte in der Wimsheimer Ortsmitte gedrängte Enge, wobei den Besuchern „die lockere Stimmung“ gefiel und, „dass es ein Straßenfest ist, bei dem sich auch wirklich viel auf der Straße abspielt“. Nicht zuletzt die Stehtische, die vor den Zelten der Vereine zum Verweilen lockten, waren bis in die frühen Stunden des Sonntagmorgen stets gut belegt. „Wir haben unseren Stand um 2 Uhr dicht gemacht“, so Rainer Hartmann – da sei aber noch immer gut was los gewesen.

Dass das Wimsheimer Straßenfest, wie es bereits seit 41 Jahren ohne Unterbrechung gefeiert wird, „ein Fest von Wimsheimer für Wimsheimer ist“, wie es ein Besucher formulierte, mache die Veranstaltung aus.

Das Miteinander stehe im Vordergrund. So sieht es auch Anton Dekreon, ehemaliger Kassier des TSV Wimsheim, der einer von zahlreichen Verkäufern der Schätzlose war, auf dem die Besucher für einen Einsatz von jeweils einem Euro schätzen konnten, wie viel Wasser bei einem Juxwettbewerb, an dem sich Vertreter der am Fest beteiligten Vereine sowie Kommunalpolitiker beteiligten, zum Ende des Festes in einem Fass landen würde. „Der Erlös ist meistens für eine sozialen Zweck“, so Dekreon. In diesem Jahr soll der Erlös aus dem Verkauf der Schätzlose der Orgelrenovierung in der Michaelskirche zugute kommen. Dafür sind auch die Einnahmen bestimmt, die bei einem Bücherflohmarkt erzielt wurden. Die gebrauchten Bücher gingen dabei nicht zu einem Fixpreis an die Käufer. Sie wurden gegen Spende abgegeben.

Nicht nur für das leibliche Wohl der Besucher war gesorgt. Auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz. Im Zelt des Akkordeonorchesters wurde aufgespielt, beim Radfahrverein „Wanderlust“ Wimsheim war am Samstagabend Livemusik geboten und auch mit treibenden Konservenklängen wurden die Besucher in manchem Zelt bei Laune gehalten. Der Nachwuchs kam freilich auch nicht zu kurz: In der Hüpfburg konnten die Kleinen überschüssige Energie loswerden, bei der Teilnahme am Glücksradspiel war für den Einsatz von einem Euro stets ein Gewinn garantiert, am Zielwerfen auf eine Nutella-Schleuder beteiligten sich ebenfalls viele Kinder und Jugendliche. Großen Zuspruch fand zudem wieder Blumentombola des Obst- und Gartenbauvereins.