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Bei der ersten Gesprächsrunde der Reihe „Wir müssen reden“ kochten die Emotionen zum Thema Windkraft wieder hoch, 20 Bürger nahmen an dem offenen Abend mit Bürgermeister Helge Viehweg (am Tisch in Schwarz) und Moderator Jürgen Hörstmann (links daneben) teil. Foto: Molnar
Bei der ersten Gesprächsrunde der Reihe „Wir müssen reden“ kochten die Emotionen zum Thema Windkraft wieder hoch, 20 Bürger nahmen an dem offenen Abend mit Bürgermeister Helge Viehweg (am Tisch in Schwarz) und Moderator Jürgen Hörstmann (links daneben) teil. Foto: Molnar
30.03.2017

Windkraft bestimmt erste Gesprächsrunde

Straubenhardt. Beschlüsse sollen nicht im Mittelpunkt der neuen Gesprächsreihe „Wir müssen reden“ in Straubenhardt stehen. „Es geht nicht um Inhalte und Entscheidungen“, sagte Bürgermeister Helge Viehweg beim Auftakt im Vereinsheim Feldrennach mit Jürgen Hörstmann vom Landratsamt als Moderator. Vielmehr solle über Befindlichkeiten, Gefühle und Wünsche gesprochen werden. Was treibt die Menschen um? Wie soll in Straubenhardt miteinander umgegangen werden? Und wie sollen künftig weichenstellende Entscheidungen getroffen werden?

Die öffentliche Gesprächsreihe mit dem Bürgermeister soll keine erweiterte Bürgerfragestunde sein und regelmäßig in allen sechs Ortsteilen stattfinden, die nächste in zwei Monaten. 20 Bürger nahmen am ersten Diskussionsabend teil, etwa die Hälfte waren Windkraft-Gegner. Dieses Thema bestimmte denn auch bald den eineinhalbstündigen Abend, so dass Ingolf Lehmann, Ehrenvorsitzender der örtlichen CDU, den Raum verließ: „Ich habe einen Dialog erwartet, aber das ist eine Fortsetzung der Windkraft-Diskussion“, sagte er. Er verbitte es sich, dass der Gemeinderat als bestechlich und undemokratisches Gremium bezeichnet werde. Eingangs bat er, dass der Ton wieder die Musik machen und Entscheidungen akzeptiert werden sollen. Auch Gemeinderätin Angela Gewiese – neben ihr war noch Helmut Spiegel vertreten – rief auf, das Windkraft-Thema abzuhaken, die Entscheidung sei gefallen. Es gebe auch noch andere Dinge wie Kindergärten, Schulentwicklung oder Naturschutzgebiete.

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