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Dunkle Wolken ziehen auf: Die Windkraft-Partner wollen Nägel mit Köpfen machen, die Gemeinde braucht aber noch Zeit.   PZ-Archiv, Tilo Keller
Dunkle Wolken ziehen auf: Die Windkraft-Partner wollen Nägel mit Köpfen machen, die Gemeinde braucht aber noch Zeit. PZ-Archiv, Tilo Keller
25.11.2015

Windkraft facht Debatte an: Windkraft-Befürworter werfen Gemeinde Verzögerungstaktik vor.

Der Windkraft in Schömberg geht die Puste aus, zumindest gerät das weitere Verfahren ins Stocken. Das wurde bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend deutlich, zu der zahlreiche Bürger gekommen waren. Handelt es sich bei den Hindernissen lediglich um Verzögerungstaktik, wie die Windkraft-Befürworter und die SPD-Fraktion dem Bürgermeister vorwarfen?

Oder sind es schlicht unvorhergesehene Komplikationen, die man nicht einfach unter den Teppich kehren kann? Diesem Argument von Bürgermeister Matthias Leyn schlossen sich die Fraktionen von CDU und UWV an.

Springen die Partner ab?

Das Problem ist seit dem Sommer bekannt: Neue Einwände, bei denen es unter anderem um den Rotmilan geht, müssen geprüft werden – und dafür brauche das Fachbüro noch zwei Monate Zeit, so der Bürgermeister. Zeit, die die Gemeinde eigentlich nicht hat. Denn gemeinsam mit den anderen Eigentümern im Flächenpool – Privatleute und der Staatsforst des Landes – wollte man schon längst einen Vertrag mit dem Projektierer unterschreiben. Nun läuft die Vereinbarung mit den anderen Eigentümern Anfang Dezember aus – mit unabsehbaren Folgen: Denn die Partner drohen, zur Not eben ohne die Gemeinde weiterzumachen. Dann verlöre Schömberg aber seinen Einfluss auf die Standortwahl.

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