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Die Bürgerinitiative Gegenwind Straubenhardt zeigte, wie mächtig Windräder sind. Foto: Tilo Keller
Die Bürgerinitiative Gegenwind Straubenhardt zeigte, wie mächtig Windräder sind. Foto: Tilo Keller
27.09.2015

Windkraft-Gegner stellen die Größe der Energieanlagen nach

Wie mächtig sind Windräder, deren Nabe 142 Meter hoch liegt und die mit 60 Meter langen Rotorflügeln bis in 200 Meter in den Himmel reichen? Die Bürgerinitiative Gegenwind Straubenhardt ließ das am Samstag die Teilnehmer an einem Demonstrationszug zur Schwanner Warte nachempfinden.

Ein Heliumballon gab einen Eindruck von der Höhe. Und auf einem Wiesengrundstück bildeten die Teilnehmer – der Polizeischätzung von etwas über 250 hielt die BI entgegen, das an der Schwanner Warte noch einmal über 200 gewartet hätten – einen 28-Meter-Durchmesser-Kreis. Entsprechend dem Fundament eines Windrads. Carsten Meißner dirigierte Menschenketten per Megafon auch entlang der Turmhöhe und der Rotorenlänge. Von erstaunt bis entsetzt hätten die Reaktionen gereicht, so Christel Olivier von der BI.

BI-Vorsitzender Heinz Hummel und Stellvertreter Jürgen Falkenberg informierten die Teilnehmer von ihren Einwänden gegen Windkraft, die sich im Nordschwarzwald nicht rentiere: „Hier treibt nicht der Wind die Windräder an. sondern das Geld.“ Die Initiative rechnet dagegen mit negativen Auswirkungen durch Lärm, Infraschall oder in Sachen Artenschutz. Ein zweiter Ballon, der 200 Meter Höhe zeigen sollte, stieg nur halb so hoch wegen des Winds.